Die tatsächliche Sicherheitslage

Gestern in Mitte am Spreeufer im Monbijou-Park liefen ein spazierengehendes Pärchen an mir vorbei, durchaus in flottem Schritt, sich angeregt unterhaltend. Es war unsere Kanzlerin mit ihrem Mann. Wenn es irgendwo Leibwächter gab, waren sie so extrem dezent und zurückgezogen, daß sie meiner Aufmerksamkeit trotz intensivem Umschauen entgangen sind. Ich finde, daß sagt mehr über die tatsächliche “Gefährdungslage” in Deutschland aus, als alles Geunke über dräuende Untaten und Katastrophen.

Wie es so ist fielen mir natürlich drei dutzend Dinge ein, die ich ihr gerne gesagt hätte. Aber erstens war sie zügig an mir vorbeigezogen und zweitens finde ich das man auch als Kanzlerin ein Recht auf ungestörtes Spazierengehen am Samstagnachmittag hat, ohne sich da auch noch mit Arbeit rumschlagen zu müssen. Frau Merkel sah auch aus, als sollte sie mal ein bischen mehr Zeit für Sport und sonstige Bewegung in den Kalender buchen…

2 Comments

  1. [...] Nach dem Merkel Podcast, in dem unsere Kanzlerin freudig den Überwachungsstaat als etwas tolles angepriesen hat (warum hat sie eigentlich die Kameras, die auf ihre Wohnung gerichtet waren, entfernen lassen? Keinen Spaß daran gehabt?), passierte das eigentlich Lustige, der Sicherheitsbericht der Bundesregierung (hat die Kanzlerin eigentlich auch was mit dieser Bundesregierung zu tun? Offenbar nicht, andernfalls hätte sie sich doch gewiss an die objektiven Fakten des Berichtes gehalten…), der im Prinzip nur belegte, dass es keine echte Legitimation für die erweiterten Maßnahmen gibt, wurde veröffentlicht. [...]

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