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	<title>Knowledge Brings Fear</title>
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	<description>At some point in time, you recognize that knowing more does not necessarily make you more happy. This weblog is about both: knowledge and happiness.</description>
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			<title>Knowledge Brings Fear</title>
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		<title>Kleines Flattr-Update</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 05:36:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich das Flattr-Experiment hier im Blog primär  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich das Flattr-Experiment hier im Blog primär angefangen hatte, um mal ein wenig Fahrgefühl zu sammeln, bin ich zunehmend positiv überrascht. Meine These, das die Abwesenheit eines funktionierenden <a href= http://de.wikipedia.org/wiki/Micropayment > Micropayment-Systems </a> einer der grundlegenden Geburtsfehler des WWW ist,  scheint sich zu bestätigen. </p>
<p>Die <a href= http://frank.geekheim.de/?p=1020> Stargardobyl-</a><a href= http://frank.geekheim.de/?p=1055>Reportage</a> hat es tatsächlich auf die Plätze 16 und 20 der <a href= http://carta.info/33192/die-deutschen-flattr-charts-im-august/ > deutschen Flattr-Charts </a> im Bereich Text geschafft. Um das mal als Beispiel für das  derzeitige finanzielle Niveau heranzuziehen: allein die drei Stargardobyl-Posts spülten unerwartete 50,78 € an direkten Einnahmen (und vermutlich noch einiges an indirekten auf den allgemeinen Blog-Flattr-Button) in die Kasse. Dafür würde sich ein hauptberuflicher Lokalreporter zwar noch nicht den Aufwand geben, da dreimal vorbeizufahren. Aber wir sind zumindest schon mal in einer Größenordnung, wo es durchaus vorstellbar ist, eine angemessene Entlohnung zu erreichen. Da ich das Blog hier zum Spass und nicht zum Gelderwerb mache, war es jedenfalls überraschend viel.</p>
<p>Zwei Faktoren muß man hier betrachten. Zum einen brachte  Stargardobyl dank Twitter, Link von <a href= http://blog.fefe.de >Fefe</a> und entsprechender Weiterverlinkung etwa Faktor fünf mehr Visitors ins Haus, als hier normalerweise langgehen. Proportional stieg der Anteil der Leser, die per Browser und nicht per RSS-Reader lasen, an. Ein Flattr-Button, der in den gängigen RSS-Readern funktioniert, wäre also sicher ein echter Fortschritt. Der zweite Faktor ist, daß Flattr noch echt in den Kinderschuhen steckt und ganz am Anfang steht. Das zeigt sich schon in der sehr merkwürdig geballten Akzeptanz im deutschssprachigen Raum. Ein Blick auf die <a href= https://flattr.com/browse/all/all/year/all/1 > Flattr-Top-10 </a> für alle Sprachen (kann man oben unter Filter Languages umschalten) zeigt, daß 8 von 10 der meistgeflatterten Things aus Deutschland kommen. Offenbar ist die Akzeptanz im angelsächsischen Raum gerade noch eher marginal. Ob sich das nach dem Ende der Beta-Phase ändert bleibt eine spannende Frage.</p>
<p>Wirklich positiv überrascht hat uns die Flattr-Auswertung bei <a href= http://alternativlos.org/ >Alternativlos</a>, dem kleinen Boulevardpodcast von Fefe und mir. Wir machen das ja primär weil wir da Bock drauf haben und nicht alles immer in die Fnord News Show auf dem Congress pressen können. Das wir nun schon nach Folge 3 fast in der Lage sind, aus den Flattr-Einnahmen mal ordentliche Mikrofone zu kaufen, hätten wir auch so nicht direkt erwartet. (Sorry für den Hall bei der letzte Folge, wir geloben Besserung!).</p>
<p>Alles in allem jedenfalls bisher eine sehr positive Entwicklung. Viel wird davon abhängen, wie sich Flattr selbst und mögliche Konkurrenzsysteme entwickeln. Wenn Facebook etwa seinen Like-Button mit einem Flattr-artigen Payment verbindet, wäre der Markt schlagartig ein anderer. Dann würden allerdings auch die Privacy-Fragen, die bei einem kleinen Experimental-System wie Flattr noch nicht so wichtig sind, schlagartig in den Mittelpunkt rücken. Wir dürfen jedenfalls gespannt sein.</p>
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		<title>Alternativlos No. 3 online</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 22:20:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Abschluss einer für mich sehr Podcast-haltigen Woc [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Abschluss einer für mich sehr Podcast-haltigen Woche gibt es nun die <a href= http://alternativlos.org/3/ > dritte Folge von Alternativlos </a>, dem Boulevardpodcast von Fefe und mir, dieses mal mit den Themen Netzneutralität, die Contentmafia, die Festung Europa, Bilderberg und andere Eliten, Kinderpornographie, die Pharmamafia, Streetview, Stargardobyl, wie man mit U-Booten kommuniziert, S-300-Raketen in Abchasien und die Verbindung zu Israel und dem Iran, und den Irak-Abzug der US-Armee.</p>
<p>Ansonsten haben Martin Schramm und ich noch im <a href= http://chaosradio.ccc.de/cre160.html > Chaosradio Express zum Thema DDR </a> geplaudert und das <a href= http://www.kuechenradio.org/wp/?p=824 > Küchenradio war uns </a> in der <a href= https://m21.hyte.de/ > Raumfahrtagentur </a> besuchen.</p>
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		<title>Little moustrap &amp; pingpong ball dance</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Aug 2010 22:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Little dance for mousetraps and pingpong balls 

Take [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/14323763" width="478" height="359" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/14323763">Little dance for mousetraps and pingpong balls</a> </p>
<p>Take plenty of mousetraps, plenty of pingpong balls and a camera that can shoot 240 frames per second in movie mode. My friend H. wanted to demonstrate the mechanism of chain reactions to his class, so he had plenty of mousetraps and pingpong balls around. I happend to drop by with the camera by chance, so we improvised a little experimental setup. Interestingly several modern cams (at least from Casio and Fuji) now have impressive slow-motion modes.</p>
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		<title>Streetview-Löschungen: löschen oder recyceln?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 08:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwie hat Google gerade nicht so direkt die Glücks [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwie hat Google gerade nicht so direkt die Glückssträhne. Beim durchschauen der <a href= http://maps.google.de/intl/de/help/maps/streetview/privacy.html > Privacy-Hinweise für Streetview </a> fiel mir neben dem hübsch gemachten &#8220;so geht das&#8221;-Video direkt die Symbolik neben der Erklärung zum Widerspruch auf:</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/08/Screen-shot-2010-08-11-at-10.20.17.png" alt="" title="Screen shot 2010-08-11 at 10.20.17" width="648" height="257" class="aligncenter size-full wp-image-1101" /></p>
<p>Werden die gelöschten Bilder als besonders wertvolles Datenfutter gespeichert, oder wie soll man das interpretieren&#8230; ;-)</p>
<p>Ansonsten bin ich natürlich gespannt, wie Google den Lösch- bzw. Pixelungsprozess gestaltet, wie gut die automatischen Algorithmen in der deutschen Praxis funktionieren und wie sich die Debatte weiterentwickelt. Ich selbst bin da hin- und hergerissen zwischen absehbarer Entwicklung zum Problemfall, falls Frequenz und Umfang der Erfassung ansteigen, und offensichtlicher Nützlichkeit. Wahrscheinlich brauchen wir wirklich <a href= http://frank.geekheim.de/?p=706 > andere Regeln für Firmen als für Individuen </a>, um das Problem ohne Einschränkung individueller Freiheiten grundlegend anzugehen.</p>
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		<title>Stargardobyl &#8211; The Aftermath</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Aug 2010 00:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie bereits vermeldet wurde die Stargardobyler Strahlen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie bereits vermeldet wurde die Stargardobyler Strahlenquelle heute geborgen. Nun geht natürlich das Rätselraten los, wie sie in die Stargarder Strasse gekommen ist. Wie immer hilft es, sich selbst vor Ort ein Bild zu machen. So sieht also das Loch aus, aus dem die Caesium-137-Kapsel geborgen wurde:</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/08/after.jpg" alt="" title="after" width="640" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-1073" /></p>
<p>Mehrere Details sind auffällig. Zum einen die offensichtlich sehr geringe Tiefe des Bergungsloches. Es ist kaum 10 Zentimeter tief und kratzt gerade so an der Kiesschicht unter der Asphalt-Decke, falls überhaupt. Das jemand so ein stark strahlendes Röhrchen unten am Rohr vergisst. wo es für Messungen gebraucht wird kann ich mir ja noch vorstellen, aber wie kommt es in den Asphalt? Der wird in  der Regel ziemlich lange nachdem das Rohr verlegt, gemessen, abgenommen und versiegelt wurde auf die Strasse gekippt. Weiter fällt auf, daß die Bergungsstelle genau auf einer Naht aus weichem Teer liegt. Die Position des Loches und die Reste lassen vermuten, daß die Strahlenquelle genau <b>in</b>  diesem weichen Teer gesteckt hat. Das eröffnet natürlich weitaus mehr Möglichkeiten des Hergangs, inklusive der Variante das es lange nach dem Strassenbau dort hinfiel und dann bei der Hitze in den Teer eingesunken ist bzw. eingefahren wurde. Ich bin wirklich sehr gespannt auf die Ermittlungsergebnisse&#8230;  </p>
<p>Beeindruckend finde ich die Präzision, mit der sie das Röhrchen extrahiert haben. Ich hätte eigentlich einen deutlich grösseren Krater erwartet, aber offenbar wurde hier erstmal  sehr genau eingemessen und dann verblüffend nahe an der Strahlenquelle gehämmert. Respekt.</p>
<p>Zu Schluß habe ich natürlich nochmal verifziert, daß keine Strahlung mehr vorhanden ist. </p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/08/after_geiger.jpg" alt="" title="after_geiger" width="640" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-1081" /></p>
<p>0.02 µSv/h zeigt der Geigerzähler an, weniger als man sonst so an normaler Hintergrundstrahlung in Berlin hat. Die Kapsel ist also offenbar dicht geblieben.</p>
<p><b>Update:</b> Die <a href= http://www.berlinerumschau.com/index.php?set_language=de&#038;cccpage=10082010ArtikelBBMuellermertens1 > Berliner Umschau </a> hat ein paar Bilder vom Zauber, der für die Bergung veranstaltet wurde.</p>
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		<title>Erste Bilder vom Bleisarkophag aus Stargardobyl</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Aug 2010 13:41:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Lage an der Quelle erhöhter Radioaktivität in der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lage an der Quelle erhöhter Radioaktivität in der Stargarder Strasse im Prenzlauer Berg – mittlerweile liebevoll Stargardobyl getauft – ist offenbar vorerst unter Kontrolle. Vor Ort befinden sich hinreichend viele Medienvertreter, um im Falle eines plötzlichen Strahlenausbruchs die Umgebung durch ihre schiere Körpermasse vor Verseuchung zu bewahren. </p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/08/overview.jpg" alt="" title="overview" width="640" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-1058" /></p>
<p>Ebenfalls anwesend ist ein Strahlenexperte, einfach zu erkennen an seinem voluminösen Geigerzähler mit kameratauglich großem Display, der mit Engelsgeduld die immer gleichen Fragen der Reporter beantwortet. Letztere haben sich offenbar schon auf längeres Campen vor Ort eingerichtet, in der dritten Reihe tauschten Fotografen und Kameramänner Tips über zugängliche Toiletten und Koffeinquellen aus. </p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/08/experte.jpg" alt="" title="experte" width="640" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-1059" /></p>
<p>Die Abdeckung der Strahlenquelle ist, wie bereits vom Leser &#8220;observer&#8221; in den Kommentaren berichtet, durch eine lustige Ansammlung von Bleibausteinen realisiert worden. Darüber parkt ein Auto. Die ganze Installation wirkt authentisch Berlin-Style sehr solide improvisiert, auch der Strahlenexperte hatte daran nichts auszusetzen. </p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/08/blei.jpg" alt="" title="blei" width="640" height="355" class="aligncenter size-full wp-image-1060" /></p>
<p>Die Reporter hoffen natürlich auf schlagzeilentaugliche Bilder von Schutzanzügen, Containment-Zelten und Dekontaminierungsduschen, bisher ist davon aber noch nichts zu sehen. Wahrscheinlich müssen die zuständigen Behörden und Firmen auch erstmal eine möglichst photogene Choreographie abstimmen, schliesslich gibt es nicht alle Tage Gelegenheit, das ganze schöne Equipment auch mal zu nutzen.<br />
Wild sprudelnde Gerüchte, es könnte sich bei der Stargardobyler Strahlenquelle um eine insgeheim deponierte Mini-Nuke der Anti-Schwäbischen Yuppie-Vertreibungsfront, radioaktives Nazigold oder eine vergessene sowjetische Atommine handeln kann ich natürlich nicht weiter kommentieren. </p>
<p><b> Update: </b> Ich lag mit meiner Vermutung richtig, es handelte sich um eine Caesium-137-Quelle, die zur Prüfung von Rohrschweissnähten verwendet wird. Sie ist nun <a href= http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1369942/Messgeraet-strahlte-unter-Berliner-Strasse.html > geborgen worden. </a></p>
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		<title>Erhöhte Radioaktivität im Latte-macchiato-Paradies</title>
		<link>http://frank.geekheim.de/?p=1020</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Aug 2010 17:14:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nichts erhellt einen Sonntagnachmittag so sehr, wie ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts erhellt einen Sonntagnachmittag so sehr, wie ein satter Ausschlag des Bizarrometers. Heute gab es diese wirklich sehenswerte Meldung:</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/08/Screen-shot-2010-08-08-at-19.16.19.png" alt="" title="Screen shot 2010-08-08 at 19.16.19" width="494" height="342" class="aligncenter size-full wp-image-1024" /></p>
<p>Zufällig fuhr ich gerade die Stargarder Strasse entlang. Die Strasse ist zwischen Pappelallee und Lychener Strasse komplett durch Polizisten und Flatterband abgesperrt, Fussgänger können aber noch durch. Die verdächtige Stelle sieht in der Realität so aus:</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_1417.jpg" alt="" title="IMG_1417" width="640" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-1026" /></p>
<p>Daneben ist das <a href= http://www.berlin.de/lagetsi/ > Landesamt für Arbeitsschutz, Gesundheitsschutz und technische Sicherheit Berlin (LAGetSi) </a> im Einsatz, mit ein paar Experten mit Meßgeräten, aber in normalem Strassenzivil. </p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/08/Untitled.jpg" alt="" title="Untitled" width="640" height="555" class="aligncenter size-full wp-image-1028" /></p>
<p>Ein einsamer Wachschützer baut eine solide Absperrung auf, während die Experten und die Presse in etwas Abstand herumstehen und schwatzen. Von einer Abdeckung mit Stahlplatten war bisher nichts zu sehen, lediglich zwei konzentrische Ringe verschiedenfarbiger Farbmarkierungen sind zu betrachten.</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_1419.jpg" alt="" title="IMG_1419" width="640" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-1030" /></p>
<p>Ich hab dann noch ein wenig mit einem Mitarbeiter des Landesamtes geschwatzt, der mir erzählte, daß der Meßtrupp auf einer Übungsfahrt war und wohl erst an einen Meßfehler glaubte. Wer erwartet schon erhöhte Radioaktivität mitten im Latte-macchiato-Paradies. Zur Ursache mochte er noch nichts sagen, aber stimmt mir zu, daß angesichts der Lage genau über einem wahrscheinlichen Rohrschacht (gut sichtbar anhand der Asphaltnaht und der Einstiegsklappen) eine Isotopenquelle, wie sie zum <a href= http://www.bs-wiki.de/mediawiki/index.php/Pr%C3%BCfen_von_Schwei%C3%9Fverbindungen#Durchstrahlungspr.C3.BCfung_mit_R.C3.B6ntgen-_und_Gammastrahlen > Prüfen von Schweißnähten verwendet wird </a> durchaus denkbar wäre. </p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/08/IMG_1418.jpg" alt="" title="IMG_1418" width="480" height="640" class="aligncenter size-full wp-image-1035" /></p>
<p>Zur Stärke der Radioaktivität meinte besagter Landesamt-Mitarbeiter: &#8220;Wenn Sie sich eine Stunde da drauf setzen bekommen sie etwa so viel ab, wie ein Arbeiter pro Jahr an seinem Arbeitsplatz abbekommen darf&#8221;. Wir reden also offenbar nicht von unmittelbaren Haarausfall.</p>
<p>Interessant waren die entgleisenden Gesichter der Anwohner und Passanten, wenn sie erfuhren, warum die Strasse gesperrt ist. Die Polizisten hatten offensichtlich Spass daran, eine kleine Kunstpause zwischen &#8220;Da wurde erhöhte Radioaktivität gemessen&#8230;&#8221; und &#8220;&#8230; es besteht aber keine Gefahr, ausser wenn sie sich da drauflegen&#8230;&#8221;  zu lassen. Der Landesamt-Mitarbeiter erklärte mir noch, daß sie die Quelle in den nächsten Tagen mit entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen bergen werden. Wir dürfen also gespannt sein. </p>
<p><b> Update: </b> Ein kundiger Leser ist mal nachmessen gegangen: <a href= http://frank.geekheim.de/?p=1020&#038;cpage=1#comment-101260 > in den Kommentaren </a></p>
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		<item>
		<title>Krieg nach Zahlen</title>
		<link>http://frank.geekheim.de/?p=976</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 23:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Frankfurter Allgemeinen von gestern (Samstag) is [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Frankfurter Allgemeinen von gestern (Samstag) ist ein längerer Beitrag von mir mit dem Titel &#8220;Krieg nach Zahlen&#8221; (und einem schönen Foto aus War Games) erschienen. Entstanden ist er in Rekordgeschwindigkeit, nachdem mir bei der Suche nach Interessantem in den jüngst veröffentlichten <a href= http://wikileaks.org/wiki/Afghan_War_Diary,_2004-2010 > Wikileaks-Dokumenten zu Afghanistan </a> eine Abkürzung aufgefallen war &#8211; &#8220;J3 ORSA&#8221;. ORSA steht für &#8220;Operations Research Systems Analysis&#8221;, J3 für die Abteilung Operations beim Generalstab der US-Streitkräfte. </p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/08/faz_knz_klein.png" alt="" title="faz_knz_klein" width="640" height="432" class="aligncenter size-full wp-image-981" /></p>
<p>Ich hatte schon vor einer geraumen Weile einiges über militärisches Operations Research zusammengetragen, aus Online-Fachmagazinen und -büchern, autobiographischen Werken von Militärs und vor allem Berichten über die Rolle der Wissenschaft im Zweiten Weltkrieg und im Vietnamkrieg. Es war aber immer alles ein wenig zu abstrakt und historisch, ohne rechten Bezug zur heutigen Zeit, nicht gut zusammenzuschreiben. Also blieb das Material liegen. Beim Durchsehen der Wikileaks-Berichte formte sich dann plötzlich ein plastisches Bild wie ORSA heute aussieht. Extrem viele der Wikileaks-Afghanistan-Meldungen haben einen ORSA-Bezug, die Neugier war wieder entfacht. In Kombination mit einem <a href= http://www.talkingpointsmemo.com/images/afghanistan-1300.jpg > geleakten Powerpoint-Chart </a> des Ex-Kommandierenden in  Afghanistan, McCrystal, ergab sich ein ziemlich erschreckendes Bild von der Art und Weise, wie Kriege heute geführt und geplant werden. Das Chart ist offenbar der Output einer Dynamic-System-Modellierung, die versucht, alle wesentlichen Parameter für eine erfolgreiche Counter-Insurgency-Strategie für Afghanistan abzubilden. Selbst die Stimmungslage in der eignen Bevölkerung zum Krieg ist nur ein Parameterfeld, daß beeinflußt werden muss, um das gesteckte Endsiegziel zu erreichen. Die Parallelen und Verbindungen zu den Methoden der Geschäftswelt, wo die gleichen Optimierungsideologien angewendet werden, um Profit zu maximieren und Rationalisierungseffekte zu realisieren, sind erschreckend.</p>
<p><img alt="" src="http://www.talkingpointsmemo.com/images/afghanistan-1300.jpg" class="aligncenter" width="640" height="475" /></p>
<p>Der <a href= http://www.faz.net/s/RubCEB3712D41B64C3094E31BDC1446D18E/Doc~E7D2B0755BB1A46E681EB1A248B4C27FC~ATpl~Ecommon~Scontent.html > Artikel </a><del datetime="2010-08-09T14:37:51+00:00"> ist gerade noch hinter der Paywall, hoffe er kommt da bald hinter vor, dann update ich den Link.</del> nun auch Online frei zu lesen.</p>
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		<title>Die Piraten und der &#8220;Datenschutz&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 23:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[21st century tech]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[An der Piratenpartei interessiert mich ja primär der e [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An der Piratenpartei interessiert mich ja primär der einzige wirklich revolutionäre Ansatz für eine andere Politikmechanik, das Liquid- Democracy (bzw. Liquid Feedback)-System. Ich habe schon seit langem gesagt, daß ohne Liquid Democracy die Piraten nur eine langweilige Nischenpartei bleiben werden, die irgendwann wieder in der zersplitterten Versenkung verschwindet. Nun tobte in der Partei in den letzten Wochen der Kampf um die Modalitäten und Regeln, der gerade in einem <a href= http://www.piratenpartei.de/Pressemitteilung-100805-Piratenpartei-entscheidet-sich-fuer-mehr-Datenschutz> Vorstandsbeschluß </a> kulminierte, das Liquid-System erstmal nicht wie geplant ab heute anzuschalten sondern &#8220;die Zeit [zu] nehmen, die wir für einen perfekten Datenschutz benötigen.&#8221;</p>
<p>Ich muss das hier nach Gesprächen mit Partei-Insidern mal ein wenig erläutern: Im Kern geht es darum, ob jemand, der sich um ein politisches Amt in der Partei bewirbt, per parteiinterner sozialer Konvention dazu bewegt wird, seine Anonymität bezüglich vergangener innerparteilicher Meinungsäusserungen und Sachabstimmungen aufzugeben und so dem Partei-Wahlvolk einen Einblick in seine tatsächlichen Haltungen und Meinungen gewährt. Endlich eine effektive Methode, die vor &#8220;was schert mich mein Geschwätz von gestern&#8230;&#8221;-Politikergestalten schützen kann. </p>
<p>Wohlgemerkt, es geht nicht um Offenlegen der Abstimmungen über Kandidaten – die finden weiter geheim und per Urnenwahl statt – nur um Sachdebatten- und abstimmungen. Also Dinge, bei denen auch in traditionellen Parteien keine Anonymität oder Geheimabstimmung üblich ist. Weiter geht es um die Offenlegung wer seine Stimme im Liquid an wen delegiert hat. Letzteres macht innerparteiliche Seilschaften und Beziehungen transparent, ein großartiges Feature. Nun ist derart radikale Transparenz nicht jedermans Sache, es mauschelt sich ja dann nicht mehr so gut. Zudem gibt es offenbar Landesverbände, die lieber das traditionell vergammelte Wahldelegiertenmodell mit Bundeslandproporz und ähnlichem bevorzugen – ein sicherer Weg in die parteilpolitische Irrelevanz.</p>
<p>Da man natürlich nicht so direkt sagen kann, daß man radikale Transparenz in der Politik doof findet, kamen die Liquid-Gegner mit einer schönen Killerphrase: der Datenschutz muß gesichert werden! Böse formuliert: das Recht, anonym zu trollen soll gewahrt bleiben, weil niemand sehen können soll, wie sein zukünftiger Vorsitzender abgestimmt und debattiert hat. Das tatsächliche Datenschutz-Konzept incl. Erklärung ist, wie mir Partei-Insider berichten, ziemlich vorbildlich und gründlich von Profis erarbeitet worden.  Die technische Sicherheit ist ausführlich geaudited worden. Es geht also hier nicht um &#8220;Datenschutz&#8221;, sondern ums Prinzip, um die Furcht vor Transparenz. </p>
<p>Die Diskussionen in der Partei in den nächsten Monaten dürften mit die spannendsten in der neueren deutschen Parteiengeschichte werden. Auch wenn die Details ziemlich obskur klingen: falls die Piraten daran scheitern diese innerparteiliche dynamische, transparente Entscheidungsfindung zu etablieren, ist eine der wesentlichen Chancen auf eine grundlegende Renovierung des politischen Systems in Deutschland vergeben worden. Der Vorbildcharakter für andere Parteien ist enorm. Falls es schiefgeht werden die Betonköpfe in den Altparteien sich wieder beruhigt zurücklehnen und zu business as usual zurückkehren. Wenn die Piraten es aber schaffen, daß z.B. die Einzelpunkte  des nächsten Berliner Senats-Koalitionsvertrages quasi direkt über das Liquid-System mit der Parteibasis erarbeitet und verhandelt werden, gibt es eine solide Möglichkeit der radikalen Änderung der Usancen des Politikbetriebes.</p>
<p>Ich kann mich da also nur wiederholen: Liebe Piraten, bitte vermasselt das mal nicht. Alle Eure anderen Positionen und Punkte sind demgegenüber nicht von Gewicht.</p>
<p>PS: Die verschiedenen Aspekte der Debatte hatte ich neulich mal mit <a href= http://www.maha-online.de/blog/> Maha  in einem <a href= http://klabautercast.de/2010/07/12/folge-24-abstimmungstools/ > Klabautercast </a> ausführlich debattiert und beleuchtet. Unter anderem, warum Liquid und Wahlcomputer wenig miteinander zu tun haben und was es für einfache Methoden gibt, Transparenz und das Recht auf eine geänderte Meinung unter einen Hut zu bringen. </p>
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		<title>Alternativlos Folge 2 online</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 21:29:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Folge 2 von Alternativlos, dem Boulevard-Podcast von Fe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Folge 2 von Alternativlos, dem Boulevard-Podcast von Fefe und mir ist nun online. Viel Spass beim <a href= http://alternativlos.org/2/ > hören </a>. </p>
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		<title>Die erste Flattr-Auswertung</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Aug 2010 14:07:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Flattr-Zahlen sind da, und ich bin positiv überras [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Flattr-Zahlen sind da, und ich bin positiv überrascht. 36.54€ kamen rein, das reicht nach Abzug der Hostingkosten für ein oder zwei grandios motivierende  Eisbecher / Eisbeine (Bilder dazu sobald sie vorliegen). Der ertragreichste Einzelpost war das Eistee-Rezept, direkt gefolgt von der Ankündigung hier jetzt Flattr zu testen. Im Schnitt war ein Flattr-Klick 22 Cent wert, die Spannbreite reicht von 5 bis  39 Cent. Nächster Schritt ist die Umstellung auf statische Buttons (wie bei <a href= http://alternativlos.org > Alternativlos </a>, so das nur die IPs der tatsächlichen Flattrs bei Flattr vorbeikommen, aber das braucht einen Nachmittag mit dem richtigen Zen fürs WordPress-frickeln.</p>
<p>Es gibt ja grad den Trend, ein zusätzliches Flattr-freies Theme für reine repost- oder Link-Einträge zu haben, damit man nicht an anderer Leute Content per Flattr verdient. Finde ich eine gute Idee, nur ich reposte hier nichts und reine Link-Einträge mache ich auch nur in absoluten Ausnahmefällen, in denen ich meist ohnehin mit dem, worum es geht, zu tun hatte. Wenn ich nichts zu sagen habe sage ich halt nichts.</p>
<p>Ansonsten bin ich belustigt, daß Flattr derzeit noch so ein sehr deutsches System ist. Wenn man mal einen Blick auf die <a href= https://flattr.com/category/all/year > Top-List </a> wirft und oben rechts den Sprachfilter ausschaltet (Filter languages) sind 8 der 10 Top-Einträge auf deutsch. Mal schaun wie sich das nun mit der Teilnahme von Wikileaks und dem absehbaren Ende der Beta-Phase ändert. </p>
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		<title>Die U-Boot-Beule von Hormuz</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 01:28:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Ursache der Beule im japanischen Supertanke M-Star  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Ursache der Beule im japanischen Supertanke M-Star in der Strasse von Hormus gibt es für jeden, der sich schon mal mit U-Boot-Taktik befasst hat,  eine ziemlich wahrscheinliche Option. Wenn ein U-Boot unentdeckt in enge, vielbefahrene, mit Sonar-Sensoren aller Anrainer gespickten Gewässer – wie dem einzigen Zugang zum Golf – ein- oder ausfahren will, gibt es nur eine echte Option. Die Methode ist in der Nacht ein möglichst grosses mit gleichmäßiger Geschwindigkeit fahrendes Schiff möglichst eng zu verfolgen. Das Schrauben- und Maschinengeräusch des Schiffs überdeckt dabei die Geräusche des U-Boots. </p>
<p>Die Kollision fand gegen 00:30 Ortszeit statt, also bei tiefer Dunkelheit. Eine optische Entdeckung des mattschwarzen Turms ist also eher unwahrscheinlich. Typischerweise werden solche Nahfolgefahrten in aufgetauchtem Zustand durchgeführt, um möglichst rasch Kurs- und Geschwindigkeitsänderungen des Schiffes erkennen zu können. Der Turm des U-Bootes ist dabei für externe Beobachter im Radarschatten des Schiffes und das Radar des Schiffes kann ihn auch nicht sehen, weil er zu nahe dran ist (es gibt eine tote Zone unmittelbar um das Schiff durch Abschattungen etc.) </p>
<p>Die Gefahr besteht nur darin, daß die Wache auf dem U-Boot nicht schnell genug reagieren kann, wenn das Schiff abbremst oder den Kurs ändert. Für mich sehen die Bilder von der M-Star so aus, als wenn das U-Boot noch in letzter Sekunde ein Ausweichmanöver gefahren, dann aber mit dem Turm doch noch touchiert hat. Die spannende Frage ist nun also, welche Marine ihr U-Boot klandestin aus dem Golf bringen wollte. Die USA fahren, soweit man den Presseberichten glauben kann, ihre Boote recht offen mit der jeweils diensthabenden Flugzeugträgerkampfgruppe herum. Es gab allerdings 2007 schon mal einen ähnlichen <a href= http://www.globalsecurity.org/org/news/2007/070111-sub-collision.htm > Unfall, ebenfalls mit einem japanischen Tanker </a>, bei dem die Navy hinterher  erklärte, die Sogwirkung des Tankers hätte das U-Boot nach oben gezogen und so zur Kollision geführt. </p>
<p>In der Region unterwegs sind natürlich noch allerhand andere U-Boote – aus aller Herren Länder. Einige  Anrainer-Staaten, inklusive dem Iran haben konventionelle U-Boote in Betrieb, Russland, Großbritannien und Frankreich auch nukleargetriebene. Ausserdem wird wohl die israelische Marine mit ihren <a href=http://www.globalsecurity.org/wmd/world/israel/sub.htm> von Deutschland geschenkten, konventionellen aber wahrscheinlich atomwaffenfähigen Booten </a> dort unterwegs sein, um den Iran immer schön in Zweitschlagsreichweite zu behalten. Na schaun wir mal, wo in den nächsten Tagen ein U-Boot mit Turmschaden vorne links auftaucht&#8230;</p>
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		<title>Duisburger Fragen</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 09:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich nichts zu Duisburg schreiben. Abe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich nichts zu Duisburg schreiben. Aber nachdem nun das Innenministerium NRW ein <a href= http://www.im.nrw.de/hom/73.htm# > paar Detailinformationen veröffentlicht hat </a> springen mir ein paar ganz dringende Fragen ins Gesicht. Die wichtigste: warum wurden die Menschenmassen über Umwege, Vereinzelungsanlagen, Rampen und Tunnel gezwängt, wenn doch direkt vom Hauptbahnhof zum Gelände eine schöne breite Autobahn führt, die <a href= http://www.shortnews.de/id/841262/Loveparade-in-Duisburg-Autobahn-59-wird-am-Wochenende-teilweise-gesperrt > ohnehin für die Veranstaltung gesperrt war? </a> Kann vielleicht jemand, der vor Ort war, kommentieren, was an diesen &#8220;Vereinzelungsanlagen&#8221; geschah? Mein Verdacht ist ja: Taschenkontrolle um den Getränkeumsatz anzukurbeln – unter dem Vorwand, aus Sicherheitsgründen das Mitbringen von Glasflaschen zu verhindern? </p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/07/Screen-shot-2010-07-29-at-11.50.22.png" alt="" title="Screen shot 2010-07-29 at 11.50.22" width="777" height="876" class="aligncenter size-full wp-image-836" /></p>
<p>Alleine der Blick auf die eingezeichneten Bewegungsrichtungen an den beiden Rampen lässt ernste Zweifel daran aufkommen, ob bei der Veranstaltungsplanung überhaupt Erwachsene anwesend waren. Besucher, die das Gelände verlassen wollen, in den Strom der Hineinwollenden zu schicken, die von Westen kommen, da fällt mir echt nix mehr zu ein&#8230;</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/07/Screen-shot-2010-07-29-at-11.55.30-300x142.png" alt="" title="Screen shot 2010-07-29 at 11.55.30" width="600" height="284" class="aligncenter size-medium wp-image-837" /></p>
<p><b> Update:</b> In den Kommentaren gibt es einige Berichte von Leuten, die vor Ort waren. Ergibt interessante Einblicke. Ansonsten gab es Presseberichte, daß Veranstalter / Stadt das Errichten der notwendigen Rampen für die Nutzung der Autobahn zu teuer fanden.</p>
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		<title>Alternativlos &#8211; kleine Netzbeschallung mit Fefe und mir</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 13:51:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Ideen brauchen eine kleine Weile, diese hier hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Ideen brauchen eine kleine Weile, diese hier hat es in geschwinder  Rekordzeit in die Realität geschafft. Nachdem diverse Freunde und Bekannte meinten, Fefe und ich sollten doch mal einen Podcast machen, haben wir uns zusammengehockt und losgelegt. </p>
<p>Das Ergebnis gibt ist jetzt zu hören und es  heisst <a href= http://www.alternativlos.org> Alternativlos!</a>.<br />
 RSS-Feed zum subscriben gibt es hier: <a href= feed://alternativlos.org/alternativlos.rss > RSS </a>. iTunes <del datetime="2010-07-26T23:34:46+00:00">braucht noch ein wenig für das Freischalten, den Link update ich sobald es da ist.</del> geht nun auch, <a href= http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewPodcast?id=384290007 > hier lang bitte </a>. Viel Spass beim Hören!</p>
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		<title>Das &#8220;DHL Express&#8221;-Problem</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 11:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Probleme des modernen Alltags sind zugegebenerma [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manche Probleme des modernen Alltags sind zugegebenermaßen reine Luxusprobleme. Services, die auf dem allergrößten Teil des Planeten so nicht denkbar wären. Deren Versagen einen dann aber doch wurmen, weil man für das Versprechen einer Dienstleistung gezahlt hat, das dann nicht eingehalten wird. Eines davon ist die Express-Overnight-Paketzustellung, spezifisch die von DHL. </p>
<p>Wenn ein notwendiges Alltagsutensil irreparabel kaputtgeht, möchte man schnell Ersatz. Wenn es dann auch noch groß und unhandlich ist, also inkompatibel mit den Transportkapazitäten eines fahrradzentrischen Alltags, ist die naheliegende Lösung die Online-Order mit Expresszustellung. Am nächsten Tag, vor 12 Uhr soll das Paket ankommen, so versprechen es Verkäufer und DHL Express. </p>
<p>Und richtig, verheissungsvoll kündet das Online-Sendungsverfolgungssystem:</p>
<p><em>24.07.10 07:05 Uhr &#8211; Sendung befindet sich auf dem Weg zum Empfänger</em></p>
<p>Gegen kurz vor 12 stellt sich dann eine gewisse Unruhe ein, kein Klingeln, kein Motorengeräusch, nichts. Eine halbe Stunde später kündet das Online-System:</p>
<p><em>24.07.10 11:49 Uhr &#8211; Empfänger wurde nicht angetroffen<br />
</em></p>
<p>Ein kurzer Sprint zum Briefkasten ergibt: keine Postkarte über den Zustellversuch,   da war also auch nichts. Die Betonung und Wortwahl der Dame von der Hotline war aufschlußreich: &#8220;Hmja, die Sendung sollte bis 12 da sein&#8230; 11:49 Uhr soll  niemanden angetroffen worden sein&#8230; Ich schicke dem Fahrer eine Nachricht das er noch vorbeikommt&#8230;&#8221;.</p>
<p>Ich bringe ja ein gewisses Verständnis dafür auf, daß der Paketfahrer an feuchtwarmen Tagen wie heute nicht so unbedingt motiviert ist, große unhandliche Paket einige Treppen hinaufzuwuchten. Wahrscheinlich bekommt er dafür nur einen Mindestlohn, der mich nicht einmal motivieren würde morgens aufzustehen. Vielleicht hat ihm DHL auch wegen des geringeren Paketaufkommens in der Sommerzeit eine umfangreichere Ausliefer-Tour aufgedrückt, die es schwer macht, bei all den Baustellen in der Gegend die Lieferzeit einzuhalten. Dann drückt er halt kurz vor 12 bei allen Express-Paketen, die er bis dahin nicht losgeworden ist, den &#8220;Empfänger nicht angetroffen&#8221;-Knopf. Ich vermute mal, das der Fahrer für zu späte Auslieferung von 12-Uhr-Sendungen angeraunzt oder sonstwie gemaßregelt wird. Wenn er niemand antrifft aber logischerweise nicht. Ein klarer Fall von falsch gesetzten Anreizen, &#8220;niemand angetroffen&#8221; wird so zur Normhandlung. Ich sehe das Problem also eher im System DHL als beim individuellen Fahrer. Die letzten Kilometer, das Ausliefern beim Kunden, sind der Teil, bei dem es ausschliesslich auf die Motivation der Mitarbeiter ankommt. Alles andere lässt sich ziemlich gut rationalisieren und automatisieren. Wenn man dann aber die gleiche Spar-Ideologie da anwendet, wo es nur noch auf den einzelnen Mitarbeiter ankommt, macht man das ganze Express-System kaputt. Die Pakete rauschen blitzschnell zur Zustellbasis, um von dort von demotivierten und überforderten Fahrern einmal im Kreis gefahren zu werden. Mit diesem System wird Expresszustellung faktisch zu einer Garantie für verspätete Auslieferung bzw. selbst zum Postamt latschen und schleppen.</p>
<p>Das weitere Geschehen spielt sich nun im Online-Verfolgungssystem ab. Erst verschwand der &#8220;Empfänger nicht angetroffen&#8221;-Eintrag. Dann war er wieder da. Dann verschwand er wieder. Dann war er wieder da. Dann verschwand er wieder&#8230; Gerade war er eine knappe Stunde weg, nun ist sie wieder da. Ich habe also gewisse Zweifel, daß da heute noch was passiert. Der Fahrer ist vermutlich genervt und drückt einfach immer wieder den &#8220;war keiner da&#8221;-Knopf, egal was die Zentrale ihm versucht vorzuschreiben.</p>
<p><b>Update:</b> mehrfaches Nachningeln war dann wohl doch erfolgreich. Gerade kam ein kleines DHL-Auto und brachte mein Paket. :-)</p>
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		<item>
		<title>Eisteeanleitung</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 17:50:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wetter lädt ja derzeit angenehmerweise zum reichli [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Wetter lädt ja derzeit angenehmerweise zum reichlichen Konsum kühler Getränke ein. Die üblichen kommerziellen Optionen werden schnell langweilig, sind häufig ziemlich zuckrig oder die Auswahl ist nicht so prall. Selbermachen ist da eine attraktive Variante. Da mich nun schon einige Mitmenschen nach meinem über diverse Sommer hinweg optimierten Eistee-Rezept gefragt haben, hier der Baukasten für etwa 3 Liter (2 grosse Glaskannen):</p>
<p>Man nehme zu etwa gleichen Teilen grünen und schwarzen Tee, jeweils im Äquivalent von 2-3 Teebeuteln (oder auch mehr, für mehr Koffein und herben Geschmack). Meine Präferenz ist sind etwas herbere Sorten, so Richtung Assam, Darjeeling geht aber auch. Dazu noch Pfefferminztee in gleicher Menge (ca. 2-3 Beutel-equivalent). Besonders toll: frische Minze, wenn vorhanden. Davon auch gern reichlich. Den Tee in der einen Kanne aufgiessen (also mit etwa 1.5 Liter kochendem Wasser). Das Gejammer der Grüntee-Perfektionisten über den armen Tee, der doch eigentlich mit nichtkochendem Wasser aufgegossen werden sollte, hier ignorieren. Es lohnt auch nicht, den richtig guten teuren Sencha zu verwenden, die Nuancen schmeckt man eh nicht mehr raus. Beuteltee reicht im Zweifel auch aus. Den Tee ziehen lassen, durchaus etwas länger als normal (also so 5-7  Minuten). Dann ein bis zwei Esslöffel Honig in den Tee rühren. Eine winzige Prise Salz hinzufügen. Nun den Tee auf die beiden Kannen aufteilen, so das man jeweils eine halbe Kanne Tee pro Glaskanne hat. Pro Kanne nun etwa einen halben Liter Fruchtsaft hinzufügen. Es geht eigentlich jede Sorte, die nicht zu süss ist. Apfel, Orange, Grapefruit habe ich mit Erfolg verwendet. Auch Gemische funktionieren, je nachdem was so da ist. Tip: Wenn man den Fruchtsaft vorher im Kühlschrank lagert reduziert sich die Gesamt-Abkühlzeit. Zitronensaft hinzufügen (ersatzweise geht auch der Surrogatextrakt aus der Plastezitrone oder ein wenig Zitronensäure aus der Apotheke, ist aber geschmacklich nicht so attraktiv). Je säuerlicher der Fruchtsaft von sich aus ist, desto weniger Zitrone braucht man. Für Grapefruit kann man sie praktisch weglassen, für Apfel braucht man etwas mehr (etwa eine halbe kleine), Orange liegt so dazwischen. Die Kannen nun in ein Spülbecken oder Eimer mit kaltem Wasser stellen, damit sie den Kühlschrank später nicht zu sehr stressen. Nach runterkühlen auf &#8220;So lange hab ich es ausgehalten, ich muss jetzt echt was davon trinken&#8221;-Temperatur den Rest der Kanne nun mit Eiswürfeln oder ersatzweise kaltem Wasser auffüllen. Kaltes Sprudelwasser macht sich hier sehr gut. Nun nochmal ein wenig abschmecken, ob die Süsse und Säure stimmt, gegebenenfalls nochmal mit Zucker bzw. Zitrone nachjustieren oder durch abtrinken und verdünnen die gewünschte Geschmacksintensität herstellen. Dann die Kannen abdecken (Alu-Folie oder kleiner Teller, damit der Tee nicht rumverdampft) und ab in den Kühlschrank. Fertig.</p>
<p>Warum nun der ganze Aufwand mit drei verschiedenen Tees und Saft und Honig? Ich mag komplexe Geschmackserlebnisse, und an diesem Eistee gibt es <a href= http://www.youtube.com/watch?v=mRggWhM70Wc > eine Menge zu schmecken </a>. So ein Eistee wird definitiv nicht langweilig, bevor er ausgetrunken ist und man kommt entspannt leicht koffeiniert durch den Tag.</p>
<p>Zutatenliste:</p>
<p>zwei Kannen a 1,5 Liter<br />
Schwarzer Tee<br />
Grüner Tee (Mate-Tee als Variante werde ich die Tage mal erproben)<br />
Pfefferminztee<br />
Honig<br />
Zucker<br />
Salz<br />
Zitrone<br />
Fruchtsaft (Apfel, Orange, Graipfruit, was grad da ist)<br />
Wasser (Sprudel schadet nicht)</p>
<p>Testberichte und Alternativrezepte in den Kommentaren sind übrigens herzlich willkommen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Achja, Flattr.</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Jul 2010 08:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[21st century tech]]></category>
		<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufmerksamen Lesern wird sicher der kleine Flattr-Butto [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufmerksamen Lesern wird sicher der kleine Flattr-Button unter jedem Beitrag aufgefallen sein. <a href https://flattr.com/ > Flattr </a> ist ein System, mit dem man seine Wertschätzung für etwas im Netz mit einer kleinen Spende ausdrücken kann (wers noch nicht kennt, das EInführungsvideo bei <a href https://flattr.com/ > Flattr </a> ist gut.)</p>
<p>Warum? Nun, ich bin schon seit vielen Jahren der Meinung, daß  das durch diverse Faktoren bedingte Nicht-Erscheinen eines  funktionsfähigen Micropayment-Systems eines der wirklich gravierenden Probleme der digitalen Zeit ist. Wir haben im CCC und Umfeld schon lange vor Flattr angefangen an Konzepten für Micropayment-basierte Finanzierungsmodelle für Contentproduktion herumzudenken, die Ergebnisse gibts dann hoffentlich in nächster Zeit auch öffentlich zu debattieren. Insofern finde ich Flattr ein hochspannendes Experiment, und wie immer gilt auch hier die Maxime das man am besten über Sachen reden kann, die man selber ausprobiert hat. Deswegen hier jetzt also Flattr-Buttons. Eventuelle Einnahmen werde ich ganz selbstlos für hedonistische Inspirationssteigerungsmaßnahmen verwenden. Wenn es gelohnt hat gibt es davon hier auch Bilder. :-)</p>
<p>An der Konstruktion von Flattr stören mich vor allem die Transaktionsgebühren (was aber in einem kommerziellen Modell kaum anders geht) und die Tatsache, das eine zentrale Entität trackt, wer was mag. Vor dem Hintergrund, das die Leute hinter Flattr dank ihrer PirateBay-Vergangenheit einen gewissen Vertrauensvorschuss geniessen, finde ich das für so ein Experiment in der Beta-Phase noch ansatzweise akzeptabel, als Dauerzustand aber nicht haltbar. Technisch ist es nicht zwingend nötig. Aber das kann ja auch noch werden.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Because we can?</title>
		<link>http://frank.geekheim.de/?p=706</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 21:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[21st century tech]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Macht es einen Unterschied, ob eine individuelle Freihe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Macht es einen Unterschied, ob eine individuelle Freiheit von Firmen im industriellen Maßstab genutzt wird, oder ein ähnlicher Effekt durch massenweise Aggregation der Resultate individuell ausgeübter Freiheit erzielt wird, wenn das Endergebnis eine Einschränkung der Freiheit vieler ist? </p>
<p>Was wäre, wenn Google die in 5 Jahren nur noch 500 Euro kostenden Streetview-Cams auf jedes Taxi, jeden Bus schraubt und die Updates per Mobilfunk in den Innenstädten im Minutentakt erfolgen, mit unbegrenztem Zugriff auf die gespeicherten Aufnahmen anhand von Zeit und Ort, angereichert mit den GPS-getagten Bildern aus Flickr, Picasa &#038; Co.? Wäre das dann immer noch harmlos, nützlich und cool? </p>
<p>Wo also liegt die Grenze, an der die Nützlichkeit den Nachteil für die Allgemeinheit nicht mehr aufwiegen kann? Müssen wir wirklich individuelle Rechte einschränken und begrenzen, damit diese nicht von Firmen industriell benutzt und so letztendlich ihres Kerns beraubt werden? Oder wäre es vielleicht besser, eine klare Trennung zwischen Rechten des Individuums und denen von Firmen etc. zu finden? &#8220;Wir Diskordier müssen auseinanderhalten&#8221; gilt im Zeitalter müheloser Datenaggregation mehr denn je.</p>
<p>Der gerade durch die bayerischen Rauchverbotsentscheidung manifestierte Trend zur Zwangsbeglückungsgesellschaft kann vom Ausblick auf eine vollverdatete Umgebung nicht isoliert betrachtet werden. In einer Gesellschaft, in der ungesundes Verhalten des Einzelnen nicht mehr geduldet werden kann, weil er ja das Kollektiv der Zahlungspflichtigen schädigt, sind die Plompomplomschen Illusionen einer rundum besseren Gesellschaft durch ubiquitäre Datenverfügbarkeit endgültig geplatzt.</p>
<p>Objektivierung und Effizienzwahn bei der Durchsetzung von  Kleinstadtmoralvorstellungen sind nunmal die natürlichen Feinde von Freiheit und Glück. </p>
<p><strong>Update:</strong> Ich beziehe mich beim Rauchverbotskontext natürlich auf Andrea Nahles <a href= http://www.welt.de/politik/deutschland/article5479738/Ich-habe-ein-Recht-auf-ungesundes-Leben.html >  &#8220;Ich habe ein Recht auf ungesundes Leben&#8221; </a>, das hätte wohl explizit erwähnt werden sollen.</p>
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		<title>Call-a-Bike &#8220;Fix&#8221; &#8211; ein Fehldesign</title>
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		<pubDate>Sat, 01 May 2010 12:27:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Deutsche Bahn hat mit Beginn dieser Saison Feldtest [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Bahn hat mit Beginn dieser Saison Feldtests für neue Call-a-Bike-Varianten gestartet. Innovationsfreudig wie ich bin habe ich heute mal &#8220;Call a Bike Fix&#8221; ausprobiert und leider direkt einen erheblichen Nachteil entdeckt, der mich fürderhin davon fernhalten wird. Kurz zur Erläuterung: Beim bisherigen, nunmehr &#8220;Flex&#8221; genannten System sucht man sich ein Bike an einer Straßenecke, leiht es per Mobiltelefon oder iPhone-App aus, stellt es wieder an einer Straßenecke ab und spricht die Straßennahmen des Abstellortes auf ein Voicemail-System. Also bis auf die eingeschränkte Nutzungszone, die meist nur den Innenstadtbereich abdeckt, wie ein normales Fahrrad zu benutzen. </p>
<p>Beim &#8220;Fix&#8221;-System gibt es hingegen feste Stationen, an denen eine Menge Räder an speziellen Säulen stehen. Man muß zur Rückgabe auch wieder eine solche Station ansteuern und das Bike an eine der Säulen anschließen. Und hier kommen wir zum Kern des Fehldesigns: <b> Es muß auch eine Säule zum Abgeben frei sein! </b> Man kann das Rad nicht einfach wie bisher irgendwo abstellen, abschließen und einen Rückgabecode bekommen. Das funktioniert nur und ausschließlich mit dem Abschließpömpel der Säule an einer Station. Nun stand ich also vor einer Station, wollte das Rad loswerden und zum Zug eilen. Kein Säule frei, bis auf eine, an der offenbar ein anderer frustrierter Kunde sich das Abschließkabel herausgerissen hatte. Tja, meinte die Hotline, damit müßte man schon mal rechnen. Im übrigen gäbe es ja noch andere Stationen in der Umgebung, da solle ich dann mal hinradeln. Auf meine Fragen, was denn jetzt wäre, wenn die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges etwas knapp ist, meinte die Hotline nur, ich hätte ja vorher anrufen können, um nachzufragen, ob was frei ist. </p>
<p>Liebe Deutsche Bahn, das ist einfach mal Bullshit. Soll ich unterwegs immer mal wieder nachfragen, ob meine Zielstation grade noch einen Slot frei hat? Was ist, wenn in der Umgebung mal keine andere Station mit freier Abgabe-Säule ist, weil ich nicht in die Innenstadt, sondern raus fahre? Wenn ihr ein integriertes Mobilitätskonzept haben wollt, geht es mal so gar nicht, daß man sein Rad nicht streßfrei loswird. Die Idee, daß es feste Stationen gibt, wo man Räder vorfindet, ist ja im Prinzip gut. Aber auch die Abgabe nur an speziellen Säulen möglich zu machen, ist schlicht inakzeptabel. Da kann ich dann auch Taxi oder ÖPNV fahren. <b Für Leute, die es eilig haben, kann ich jedenfalls vom Call-a-Bike "Fix" nur dringlich abraten. </b> </b></p>
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		<title>&#8220;Papier ist Wirklichkeit&#8221;</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 18:02:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auch wenn ich den Spruch nicht unterschreiben würde, d [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn ich den Spruch nicht unterschreiben würde, das eigene Werk auf der Seite 1 der FAZ zu sehen ist schon eine besondere Faszination. Heute im Print,<del datetime="2010-02-22T09:31:23+00:00"> Montag dann wohl</del> <a href= http://www.faz.net/s/RubF3CE08B362D244869BE7984590CB6AC1/Doc~E2DB28F0A1D814E61BD8AE675DE76A85F~ATpl~Ecommon~Scontent.html > hier nun online. </a></p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/faz_titel_klein.jpg" alt="" title="faz_titel_klein" width="640" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-689" /></p>
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		<title>Nochmal blau</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 19:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem am Mittwoch die wasserfeste Kamera in der Hekti [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem am Mittwoch die wasserfeste Kamera in der Hektik des Aufbruchs im Bademantel in der Blauen Lagune blieb, mussten wir leider leider nochmal hin sie einzusammeln&#8230; Hier sind die Bilder (die Kamera hat so ein paar Eigenarten, u.a. mangelnde Schärfe und das sich Tropfen am unteren Rand des Objektivgehäuses sammeln), dafür war sie billig und ist wasserdicht).</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/lagune2-300x225.jpg" alt="" title="lagune2" width="640" height="480" class="aligncenter size-medium wp-image-682" /><br />
Gemütliches Lesen im warmen Wassern, in den Vulkanfelsen.</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/lagune_kraftwerk-300x225.jpg" alt="" title="lagune_kraftwerk" width="640" height="480" class="aligncenter size-medium wp-image-683" /><br />
Das Geothermie-Kraftwerk am anderen Ende der Lagune aus dessen Abfluss sich das Bad speist.</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/lagune1-300x225.jpg" alt="" title="lagune1" width="640" height="480" class="aligncenter size-medium wp-image-684" /><br />
Sonnenuntergang hinter dem Lavahang.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Berge im Morgenlicht</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Feb 2010 01:03:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sonne geht hier gerade so kurz nach 10 auf und stei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sonne geht hier gerade so kurz nach 10 auf und steigt selbst zur Mittagszeit nicht weit über den Horizont. Das flach einfallende Licht führt zu unglaublichen Farbspielen, die die Kamera nur unvollkommen wiedergeben kann. Das Land und der Himmel sind endlos weit, grenzenlos und uralt. </p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/bergpano_klein.png" alt="Bergpanorama" width="640"  /><br />
<a href="http://gigapan.org/gigapans/42135/"> Als Gigapan zum drinrumzoomen hier </a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Überland</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 22:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Spalte zwischen Amerikanischer und Eurasischer Ko [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/spalte1_klein.jpg"  class="alignnone" width="640" height="480" /><br />
Die Spalte zwischen Amerikanischer und Eurasischer Kontinentalplatte</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/spalte2.jpg"  class="alignnone" width="640" height="480" /><br />
Interessant sind die unterschiedlichen Gesteinsarten der beiden Platten.</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/wasserfall2_klein.jpg"  class="alignnone" width="640" height="480" /><br />
Teils zugefrorener Wasserfall an der Kontinentalspalte</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/wasserfall1_klein.jpg"  class="alignnone" width="640" height="480" /></p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/tagebau_klein.jpg"  class="alignnone" width="640" height="480" /><br />
Abgefahrene Farben von Gesteinsschichten, die (soweit wir sehen konnten) für den Strassenbau abgebaut werden.</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/geysier_ausbruch.png"  class="alignnone" width="640" height="480" /><br />
Geysir Strokkur, spuckt alle paar Minuten. Mit dem abfliessenden warmen Wasser kann man sich dann die an der Kamera beim Lauern auf den Ausbruch festgefrorenen Hände wieder auftauen. </p>
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		<title>Gullfoss-Wasserfall</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 21:06:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Travel]]></category>

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		<description><![CDATA[Es war da ungefähr so kalt, wie es aussieht. Eisiger W [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war da ungefähr so kalt, wie es aussieht. Eisiger Wind, alles vereist und zugefroren. Die Strasse weiter Richtung Gletscher nur noch mit Sonderfahrzeugen befahrbar. Aber wie man sieht hat sich er Weg gelohnt&#8230;</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/gullfoss_oben_klein.jpg"  class="alignnone" width="640" height="480" /></p>
<p>(in hoher Auflösung auch <a href="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/gullfoss_oben.jpg" > hier verfügbar. </a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kleinigkeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 23:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[

Stromautosteckdose mit reservierten Parkplätzen.
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0396.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480" /></p>
<p>Stromautosteckdose mit reservierten Parkplätzen.</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0394.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480" /></p>
<p>Ziemlich schicker Multitouch-Tisch in einem Museum, das die früheste nachgewiesene Besiedlung ca. 872 darstellt.</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0393.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480" /></p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0392.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480" /></p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0391.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480" /></p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0389.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480" /></p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0388.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480" /></p>
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		<title>Blau machen</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 18:14:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Travel]]></category>

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		<description><![CDATA[Blau machen geht wohl nirgendwo so gut wie in der Blaue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blau machen geht wohl nirgendwo so gut wie in der Blauen Lagune. Gelegen im Lava-Nirgendwo zwischen Reykjavik und Kevlavik plätschert ein riesiger Pool aus Schwefel-Silikat-Geothermiewasser, der ursprünglich das Abwasser eines Erdwärmekraftwerks war. Mitlerweile wurde der Pool verlegt (das Kraftwerk wurde vergrößert) und um einen luxuriösen Gebäudekomplex für Umkleiden, Resataurant etc. ergänzt.</p>
<p>Das Wasser ist milchigblau und der mitgetragene Silikatschlamm lagert sich auf allen Oberflächen zu einer weißen, glatten Schicht ab. Selbst raues, schwarzklüftiges Lavagestein sieht aus wie glasiert. An verschiedenen Stellen wird frisches, heißes Wasser in die Lagune gepumpt, so daß man sich schwimmplantschflollopend zwischen wärmeren und kälteren Zonen bewegen kann. Saunen gibt es auch und am Ende bleibt die Frage ob es irgendwo eine noch schönere Warmplantsche gibt. Ich habe Zweifel.  </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Stadtrundgang</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 09:04:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Travel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Ausblick hinter dem Hotel


Es ist relativ hügeli [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img alt="" src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0368.jpg " title="Hinter dem Hotel" class="alignnone" width="640" height="480" /><br />
Ausblick hinter dem Hotel</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0371.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480" /><br />
Es ist relativ hügelig hier&#8230;</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0373.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480"/><br />
Das Leif-Ericsson-Denkmal </p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0372.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480"/><br />
Die dauzugehörige Kirche. Der Baustil ist leicht gewöhnungsbedürftig.</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0374.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480"/><br />
Lustige kleine Häuser gibt es immer wieder in der fast durchweg niedrigen Bebauung. Typischerweise mit Wetterverkleidung aus Wellblech.</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0370.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480"/></p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0369.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480" /><br />
Eines der sichtbaren Zeichen der Bankenkatastrophe. Ein sinnloser Glaskasten, praktisch leerstehend. </p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0381.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480"/><br />
Spannende Kombination von Kunst und Bildung. Ich überlasse es mal dem geneigten Leser, die Bedeutung zu erraten. Hinten rechts im Bild ist eines der wenigen Stücken Eisenbahngleis auf der Insel.</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/IMG_0376.jpg" alt="" class="alignnone" width="640" height="480"/><br />
Noch mehr Kunst, dieses mal am Bau. Die Ähnlichkeit mit verschiedenen Stilvarianten des sozialistischen Realismus ist frappierend..</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Windig</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 23:04:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Travel]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der anderen Seite der kleinen Plastescheibe kommt u [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der anderen Seite der kleinen Plastescheibe kommt uns der -66 Grad Celsius kalte Wind mit 100 km/h entgegen, erzählt gerade der trockenhumorige Flugkapitän. Macht dann wohl eine halbe Stunde Verspätung. Der Reiseführer ist im wesentlichen Ausgelesen, alle unvollkommenen Wege, die Gliedmaßen im vorhandenen Sitzraumvolumen zu einer Schlafhaltung zu verschränken, vergeblich ausprobiert. Bleibt noch das Sternbildraten über den dunklen Weiten des Nordatlantik. Der steigende Druck auf den Ohren ein willkommenes Zeichen baldiger Ankunft&#8230;<br />
(nach Landung gepostet) </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nordwärts!</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:32:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[

Zu den Seeungeheuern! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/islandia.jpg"><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/02/islandia.jpg" alt="" title="islandia" width="640" height="480" class="aligncenter size-full wp-image-602" /></a></p>
<p>Zu den Seeungeheuern!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bandbreitenupdate</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 00:45:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Impressive
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Impressive</p>
<p><a href="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/01/p_1600_1200_CB0D39F8-5FE7-4AD1-8367-D56D8D5634FB.jpeg"><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/01/p_1600_1200_CB0D39F8-5FE7-4AD1-8367-D56D8D5634FB.jpeg" alt="" width="225" height="300" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
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		<title>Infrastrukturtest</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 00:36:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Picture is random
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Picture is random</p>
<p><a href="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/01/p_1600_1200_9DA2D663-47E7-400F-8226-BBB1EE45916E.jpeg"><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/01/p_1600_1200_9DA2D663-47E7-400F-8226-BBB1EE45916E.jpeg" alt="" width="225" height="300" class="alignnone size-full wp-image-364" /></a></p>
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		<title>Weiter</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Jan 2010 22:23:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Rubrik "Dinge zum ersten Mal tun": Die Seite 1  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Rubrik &#8220;Dinge zum ersten Mal tun&#8221;: Die Seite 1 im Feuilleton der FAZ schreiben. <a href= "http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E38A2F6DD0A734EB789AAD27EDE6F9A35~ATpl~Ecommon~Scontent.html" > Ein Echtzeit-Experiment – Der Mensch wird zum Datensatz </a>.</p>
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		<title>Der Baumsturz 2010</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 15:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Langjährige Leser haben ihn schon sehnsüchtig erwarte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langjährige Leser haben ihn schon sehnsüchtig erwartet, es gab gar schon besorgte Nachfragen. Hier ist er nun, aus zwei Blickwinkeln und Bildformaten: der Baumsturz 2010.</p>
<p><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8649819&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8649819&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object>
<p><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8650130&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8650130&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object></p></p>
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		<title>Arrived</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 15:13:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[So we arrived in 2010. Not safe, not sane, but here we  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So we arrived in 2010. Not safe, not sane, but here we are. In the future.</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/01/Screen-shot-2010-01-01-at-14.43.44.png" alt="Where is my fucking jetpack" /></p>
<p>The <a href= "http://events.ccc.de/congress/2009/wiki/Main_Page" > 26C3 </a> has been quite an event. I got quite a lot of feedback on the Keynote, some of it from rather unexpected people. The most common critique was that I gave it in german. To make a long story short: this was a deliberate decision taken collectively. In any other year I probably would have given it in english. But <strong>this</strong> year it had to be in german. These are special times and we are at a critical junction of dertain debates in Germany. So some things needed to be said for a local audience, with no language barrier. </p>
<p>So lets see what 2010 will feel like. I am flashed every few hours by another Sci-Fi reference.</p>
<p>And I already feel a bit betrayed by not getting the future they promised us.</p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2010/01/Screen-shot-2010-01-01-at-14.44.08.png" alt="" /></p>
<p>(Images from <a href= "http://www.doktorsleepless.com/" > Doktor Sleepless </a>, a must-read comic series.)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wo warst Du eigentlich, als die Mauer aufging?</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 00:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine gerade sehr beliebte Frage, morgen heute ist ja ma [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine gerade sehr beliebte Frage, <del datetime="2009-11-09T01:31:15+00:00">morgen</del> heute ist ja mal wieder Jahrzehntstag. Nun, ich war in einer sehr angeregten, gutbesuchten Diskussion über Bildung,  Schulen und Schülerrechte in der Berliner Kongreßhalle, neben dem Haus des Lehrers, heute bekannt als bcc. Da wo wir in den letzten Jahren (und auch dieses Jahr) den Chaos Communication Congress abhalten. </p>
<p>Die Diskussion zog sich bis spät in die Nacht. Wir waren alle sehr revolutionärer Stimmung, beseelt von der Idee, daß es jetzt im positiven Sinne anders werden könnte, und zwar so wie wir es uns vorstellen. Und irgendwie hatte niemand mitbekommen, daß draußen grad die Welt eine andere wurde. Wir erinnern uns kurz: es gab keine Mobiltelefone, keine Pager, keine permanent laufenden Fernseher in jeder Kneipe. Die Zeitung am Morgen enthielt tatsächlich noch (gefühlt) richtig frische Nachrichten, nicht nur den ollen dpa-Ausdruck von gestern. So begab es sich also, daß im Saal niemand so richtig mitbekam was los war. Ich bin irgendwann gegangen, mit zwei Freunden und einer Flasche billigen Rotweins die Karl-Marx- und Frankfurter Allee hinunterlaufend, in den heimatlichen Friedrichshain. Unterwegs begegneten uns gelegentlich Grüppchen, die in die andere Richtung liefen. Aber wir waren wohl schon etwas angeheitert und zu sehr ins Gespräch vertieft, als das wir deren Gegröhle ernstnahmen. </p>
<p>Erst zu Hause am Fernseher, wo die x-te Wiederholung von Schabowskis Zettelspruch lief und die Bilder von den Grenzübergängen einliefen wurde mir dann klar, wohin die gröhlenden Grüppchen unterwegs waren. Zum nochmal loslaufen war ich dann aber deutlich zu müde. Zumal auch echt nicht klar war, daß es nicht doch nochmal andersrum geht und die Armee nicht den Befehl bekommt, die Grenzen wieder abzuriegeln. Heute sieht das ja alles so schön freudig und bunt aus im Rückblick, aber damals waren Konfusion und Unsicherheit schon erheblich. Ich bin dann tatsächlich ins Bett gefallen, das erschien mir die sinnvollste Alternative. </p>
<p>Am nächsten frühen Morgen gab es auf dem Weg zur Schule ein kleine Szene, die die Stimmung gut wiederspiegelt. Der Busfahrer hielt, einfach so, am Zeitungskiosk, öffnete alle Türen und machte folgende Durchsage: &#8220;Wir halten hier mal kurz, damit alle sich eine Zeitung kaufen können und nicht glauben, bloß geträumt zu haben.&#8221; Was dann auch praktisch alle Businsassen taten.</p>
<p>Zum ersten Mal in den Westen gegangen bin ich dann erst ein paar Tage später. Ich war doch einigermaßen angewidert von Menschenmassen, Südfruchtgier und würdelosem Lass-den-Ossi-hüpfen Schauspiel hinter den Grenzübergängen. Da wollte ich nicht hin. Rübergelaufen bin ich in Treptow, an der <a href= https://www.wir-waren-so-frei.de/index.php/Search/Search?search=puschkinallee > Puschkinallee </a>, da war es halbwegs leer und eher abgelegen. Der Grenzübergang war frisch aufgerissen noch nicht so bekannt. Meiner erste Erkenntnis über den Westen, auf den ersten Kilometern war dann: ohne genug Westgeld macht er keinen Spaß. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Es geht immer noch bizarrer&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Nov 2009 00:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie versprochen, hier die Fortsetzung des Schilderdrama [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie versprochen, hier die Fortsetzung des Schilderdramas. Da muß ein diskordischer Eristiker von wahrhaft staunenswertem Format am Werke gewesen sein&#8230; </p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2009/11/IMG_0265_klein.jpg" alt="Schilder" /></p>
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		<title>Am [[Rubikon]] des Weltwissens</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 13:55:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich über das Chaosradio zur Wikipedia-Debatte  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich über das <a href="http://chaosradio.ccc.de/cr151.html">Chaosradio zur Wikipedia-Debatte</a> letzte Woche eine Runde in Ruhe nachdenken konnte, scheint es mir sinnvoll, mal eine Vision und einen konkreten Vorschlag für die Diskussion bei der Wikimedia am Donnerstag zu formulieren. </p>
<p>So wie sich mir die Lage darstellt, ist insbesondere die deutsche Wikipedia in einem grandiosen Zielkonflikt gefangen, der sich mit den jetzigen Strukturen und Regeln nicht auflösen läßt. </p>
<p>Der postulierte Anspruch, die neue, verläßliche Universal-Enzyklopädie mit hohen Qualitätskriterien zu werden, ist ein ehrenwertes Ziel. Angesichts des unaufhaltbaren Verröchelns der gedruckten Enzyklopädien gibt es ganz klar eine klaffende Lücke, die gefüllt werden muß. Nachdem Brockhaus, Meyers &#038; Co. kein Geschäftsmodell mehr haben, fällt diese Aufgabe offensichtlich der Wikipedia zu. Der Sieger über den alten Herrscher wird der neue. Damit scheint ein Teil der derzeit aktiven Wikipedianer auch ganz zufrieden zu sein, mit berechtigtem Stolz auf den eroberten Mantel des alten Lexikon-Kaisers. Sicher, es gibt gewisse Zweifel darüber, wen oder was man ohne Papiervorbild als Relevanzreferenz nehmen soll, aber das wird sich schon noch klären. Auch wenn eine Enzyklopädie nie mit wissenschaftlicher Zitierbarkeit geadelt werden kann (sie sammelt per Definition nur Sekundärwissen und faßt zusammen), so wäre es doch schön, gäbe es verläßliche Zusammenfassungen plus beständige, zitierfreundliche Verweise auf die Primärquellen zu Themen von langfristiger Bedeutung. </p>
<p>Dummerweise kollidiert diese Zielsetzung mit zwei nicht ganz unwesentlichen Faktoren. </p>
<p>Zum einen ist das alte Wikipedia-Mantra &#8220;Everyone can edit!&#8221; dafür vollständig ungeeignet. Eine solche echte Enzyklopädie läßt sich in der Tat nicht erstellen und aufrechterhalten, solange ein Großteil der Arbeitskraft der Freiwilligen für Vandalismusbekämpfung draufgeht. De facto hat sich die deutsche Wikipedia von diesem Grundsatz auch schon verabschiedet. Nun heißt es subtil: &#8220;Gute Autoren willkommen!&#8221; Trotzdem kann noch jeder überall sofort auf &#8220;Bearbeiten&#8221; klicken und wird in der Illusion gelassen, er könne beitragen. Nur um dann seinen mühsam ziselierten Artikel im Orkus der Löschhölle verschwinden zu sehen und, im Optimalfall, mit einer halben Zeile unverständlicher &#8220;Siehe WP:Whatever&#8221;-Akronyme als Begründung zurückgelassen zu werden. &#8220;Everyone can edit!&#8221; ist, genauso wie &#8220;Sei mutig!&#8221;, mittlerweile nur noch unehrlich, unfair und kaum mehr als ein verlogenes Spendensammel-Argument. Vermutlich ist die Anzahl von Autoren, die eine realistische Chance haben, einen Artikel dauerhaft in der deutschen Wikipedia zu hinterlassen, inzwischen kaum noch größer als es das Autorenkollektiv des Brockhaus zu Bestzeiten war. </p>
<p>Zum anderen ist der Hochwertenzyklopädie-Plan unvereinbar mit dem sich immer lauter und nachdrücklicher artikulierenden Anspruch der Netzgemeinde, daß die Wikipedia das Lexikon des modernen Lebens sein soll, inklusive aller schnelllebigen, popkulturellen und vielleicht erst später wirklich relevanten oder auch abseitigen Themen. Die allgemeine Nutzererwartung ist: &#8220;Wenn ich von etwas Unbekanntem höre, will ich als ersten Google-Hit einen Wikipedia-Eintrag sehen, damit ich mich schnell, kompakt und halbwegs verläßlich informieren kann.&#8221; Die englische Wikipedia ist die einzige Webseite, die auf dem Amazon Kindle international zugänglich ist. Aus den rauchenden Trümmern des OpenMoko-Projektes ist ein Wikipedia-Gerät entstanden. Das sind nur die Anfänge eines Trends. Die Wikipedia wird ihre Rolle als Lexikon des modernen Lebens nicht verdrängen können.</p>
<p>Ja, laßt uns das Kind beim Namen nennen: Wir wollen eben auch einen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Hitchhiker%27s_Guide_to_the_Galaxy_(fictional)">Hitchhikers Guide to the Galaxy</a>, nicht nur eine <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Encyclopedia_Galactica">Encyclopedia Galactica</a>. </p>
<p>Aus meiner Sicht gibt es für den Problemkomplex nur eine Lösung: eine zweigliedrige Wikipedia. </p>
<p>1. Eine <b>Enzyklo</b>-Pedia mit echtem Brockhaus2.0-Anspruch, begrenzter Autorenschaft und hohen Relevanz- und Qualitätskriterien.<br />
2. Eine <b>Wiki</b>-Pedia mit entspannten Kriterien, echtem &#8220;Everyone can edit!&#8221; und klar inkludistischem Programm. </p>
<p>Die Wiki-Pedia benötigt ein grundlegend reformiertes technisches und organisatorisches System, mit Software aus dem 21. Jahrhundert, die heutigen Ansprüchen an webbasiertes Wissens- und Debattenmanagement genügt. Eine Software, die neue Autoren an die Hand nimmt und bestmöglich dabei unterstützt, korrekte Artikel zu verfassen und zu verbessern. Ich würde sogar akzeptieren, wäre eine Minimalregistrierung mit E-Mail-Adresse notwendig, um von vornherein den ganz stumpfen Vandalismus zu minimieren. Ansonsten sollte in der Wiki-Pedia kein Wissen irrelevant sein, sondern ausschließlich nach Korrektheit, Werbefreiheit und Beachtung von Gesetzen und Persönlichkeitsrechten bewertet werden. Entscheidungsstrukturen müssen transparent, Vorgänge und Kriterien einfach verständlich sein.</p>
<p>&#8220;Wer soll das denn alles sichten und managen und die Software dafür bauen?&#8221;, werfen an dieser Stelle verdiente Wikipedianer ein. Nun, wie wäre es mit all den Leuten, die Ihr in den letzten fünf Jahren verprellt habt? Wenn ich höre, daß selbst viele Autoren im Mentoring-Programm nach ein oder zwei Artikeln aufhören, weil sie keine Lust haben, mehr Arbeit in das nicht-gelöscht-Werden zu stecken, als in den Artikel, sehe ich da ein wirklich großes Potential. Die Frustration all derer, die das &#8220;Everyone can edit!&#8221; noch ernstnahmen,  ist bis dato vernichtete Energie. Und Autoren, die sich in der Wiki-Pedia bewährt haben, fühlen sich sicher geehrt, wenn sie gefragt werden, ob sie an der Enzyklo-Pedia mitwirken wollen. Gute Artikel zu schreiben ist auch einfach Übungssache. Nach welchen Kriterien Artikel und Autoren von der Wiki-Pedia in die Enzyklo-Pedia gelangen, darüber kann man trefflich streiten. Ich maße mir nicht an, dafür einen umfassenden Vorschlag zu unterbreiten, jedoch ist vollkommen klar, daß es einfacher ist, unter motivierten, aktiven Autoren diejenigen zu finden, die was können, als nur Glückstreffer aus einer im Kern frustrierten Masse zu landen.</p>
<p>Ein weiteres Optimierungspotential ist das – nennen wir es mal beim Namen – byzantinische Prinzip, nach dem derzeit Informationen und Diskussionen in der Wikipedia verwaltet werden. Die Software ist dringend überholungbedürftig, und sie braucht ein User-Interface aus diesem Jahrtausend. Auch dafür braucht es Freiwillige, und zwar motivierte Freiwillige. Auf Dauer ist die Anzahl von Leuten, die bereit ist, Zeit und Herzblut in die Wartung und Expansion der Softwarebasis eines reinen Eliteprojektes (und so wird die derzeitige deutsche Wikipedia immer mehr empfunden) zu stecken, gering. Das zeigt sich auch darin, wie lange es dauert, bis selbst minimale Verbesserungen implementiert werden.</p>
<p>Bis wir bei einer zweigliedrigen Wikipedia ankommen, wird es eine Weile dauern. Bis dahin müssen jedoch einige schnelle Maßnahmen ergriffen werden. Als eine erste vertrauensbildende Maßnahme muß der Wikimedia e. V. die Einrichtung und den Betrieb einer Deletopedia für die deutschsprachige Wikipedia bezahlen. Alle Artikel, die wegen Irrelevanz, umstrittenen unbelegten Fakten, oder mangelndem Enzyklopädismus gelöscht werden, müssen dort zu finden sein – und zwar schnell. Wikimedia hat genügend Spendengelder auf der hohen Kante, es kann also keine Ausrede geben, die nicht als lahm erscheint. Falls es bei so einem einfachen Projekt zu &#8220;Problemen&#8221; und &#8220;Verzögerungen&#8221; käme, wäre auch noch der letzte Rest Vertrauen verspielt. Dann müssen wir wohl die deutsche Wikipedia forken, und zwar gründlich.</p>
<p><b> Update: </b> Eine Reihe Kommentare waren leider im Spamfilter hängengeblieben und mußten per Hand befreit werden. Bitte um Entschuldigung und Danke für die Hinweise.</p>
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		<title>Das Institut für angewandte Eristik präsentiert:</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 01:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich war ich wieder auf Reisen, und da fiel des Nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich war ich wieder auf Reisen, und da fiel des Nachts mein Blick auf dieses denkwürdige Schild. </p>
<p><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2009/10/2.jpg" width="480" height="320" alt="Fnordiger Diskord" /></p>
<p>Das war allerdings erst der halbe Spass. Mehr dazu später (sobald dieses WordPress sich wieder benimmt).</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Meine Wahl</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 01:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Frage, was man denn nun wählen soll, ist alle vier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Frage, was man denn nun wählen soll, ist alle vier Jahre aufs neue quälend. Das kleinere Übel wählen kommt für mich nicht mehr in Frage, Stimmabgabetaktik hin oder her. Keine der Parteien hat, sobald sie an der Regierung mitwirkte, auch nur eine entfernte Erinnerung an ihre Wahlkampfversprechen. Daher gilt eindeutig: Performance in der Vergangenheit <b> ist </b>, im Gegensatz zu Aktien, bei Parteien ein Indikator für zukünftiges Verhalten. </p>
<p>Also einmal kurz durch die Parteienlandschaft durch:<br />
CDU und Verräterpartei SPD haben sich in einer Weise durch Inkompetenz, politische Feindseligkeit gegenüber Bürger- und Freiheitsrechten und neoliberalen Talibanismus diskreditiert, daß sie nicht mal einer Erwägung wert sind. </p>
<p>Die FDP hatte länger nicht mehr die Chance dazu, allerdings gibt es in den Landesregierungen genügend Hinweise darauf, daß das kleine Häuflein aufrechter Altliberaler, die sich noch an das Grundgesetz und das Adjektiv &#8220;sozial&#8221; vor der Marktwirtschaft erinnern können, nicht entscheidend für das Verhalten der Partei sein werden. Also keine Wahloption.</p>
<p>Bleiben Linke, Grüne und Piraten. Die Linke, tja. Ein schwieriges Thema. Die Kombination aus Altkaderdominanz und schmerzfreiem Mittragen von politisch völlig inakzeptablen Dingen in der Berliner Landespolitik wie Schülerdatei, ASOG und das ideologisch motivierte Betreiben einer gleichmacherischen Schulpolitik machen es mir am Ende aber unmöglich hier mein Kreuz zu machen. Die merkwürdige Stille der Linken in der Finanzkrise, obwohl Oskar Lafontaine sich langsam ein &#8220;told you so&#8221;-Tatoo machen lassen könnte, lassen mich obendrein zweifeln, ob hier wirklich politische Stringenz vorhanden ist, die für das Land nötig wird.</p>
<p>Die Grünen, nunja. Sobald man Grüne daran erinnert,  welche Schweinereien sie um der lieben Macht willen unter Rot-Grün mitgetragen haben kommen peinliche Ausflüchte, &#8220;nächstes mal wird alles besser&#8221;-Versprechen oder auch nur Gesabbel. Eine zunehmende konservative, fortschrittsfeindliche Grundströmung unter den älteren Grünen Kadern und ein gelegentlich von keiner Sachkenntnis getrübtes Schwadronieren über Themen wie Netzzensur und Urheberrecht tut ein übriges hier kein warmes Bauchgefühl aufkommen zu lassen.</p>
<p>Die Piraten. Ein noch schwierigeres Thema. Einer Partei, die effektiv erst seit 6 Monaten aktiv ist und die zu den meisten Themen schlicht noch keine durchdachte Position hat, meine Stimme zu geben ist hart. Dazu kommt, daß das großkotzige de-facto  Übernehmen der Freiheit-statt-Angst-Demo mit Technoprotztruck und inflationären Piratenfahnen statt intelligenter Plakate eine ziemlich doofe Aktion war, überschwänglicher Aktivismus hin oder her. </p>
<p>Allerdings haben die Piraten ein paar entscheidende Vorteile, im Rahmen der durch das Konzept &#8220;Partei&#8221; bestehenden beschränkten Möglichkeiten. Sie sind jung, wütend engagiert, und wollen etwas verändern, wenn nötig mit radikalen Ideen. Sie haben den Willen, sich qualifizierte, unideologische Sachpositionen zu erarbeiten und dabei auf netzbasierte innerparteiliche Demokratie bis zum Abwinken zu setzen. Das Konzept der <a href= http://wiki.liqd.de/FAQs > Liquid </a> <a href= http://campaigns.wikia.com/wiki/Liquid_Democracy > Democracy </a> ist der erste vernünftige Ansatz, den ich bisher gehört habe, um Sachpolitik zu demokratisieren und Mitwirkung von Vielen  effektiv zu organisieren. </p>
<p>Dieses ganze Geplänkel über rechte Spackos und unerfahrene Interviews mit Rechtspostillen finde ich völlig nebensächlich, das sind halt die Fettnäpfe, in die eine neue Partei  am Anfang reintapst. Ist den Grünen auch passiert. So what? </p>
<p>Entscheidend ist, daß hier eine politische Kraft entsteht, die alleine durch ihre Existenz die anderen Parteien nervös mach, in Zugzwang bringt und das Bauchgrimmen der Digitalen Ureinwohner artikuliert und in die Breite trägt. Der Ansatz, Positionen dynamisch weiterzuentwickeln und neue Ideen zu integrieren, macht am Ende den Unterschied aus. Selbst wenn derzeit noch kaum meßbare inhaltliche Substanz vorhanden ist, eine kräftige, dynamische Bewegung, unverbraucht und nicht zerfressen von Kompromissen und Machtoptionserhaltungserwägungen ist, was das Land gerade braucht. </p>
<p>Daher gebe ich meine Listenstimme dieses Jahr den Piraten. Sie haben ihre Chance verdient. </p>
<p>PS: Ob nun die nächste Runde Land-in-den-Abgrund-reiten von SPDCDU oder CDUFDP bestritten wird ist mir einigermaßen schnurz. Unterscheidbare Positionen gibt es da eh nicht mehr und die Kombination von Inkompetenz, Sachferne und geistig-ökonomischer Gestrigkeit ist bei beiden Varianten evident. Politik wird in den nächsten Jahren ohnehin auf der Strasse gemacht werden müssen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich brauch ein neues Bizarrometer</title>
		<link>http://frank.geekheim.de/?p=561</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 00:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war der Tag, an dem die Nadel meines altgedienten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war der Tag, an dem die Nadel meines altgedienten Bizarrometers sich endgültig durchgebogen hat. Die drei Ausschläge heute waren:</p>
<p>Kohls Mädchen Merkel wird von einer Horde Verwirklicher einer <a href= http://www.nerdcore.de/wp/wp-content/uploads/2009/09/3910411907_618e8ec38e.jpg > Eddingprophezeiung </a> <a href= http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,650004,00.html > heimgesucht </a> und hat offenbar die Welt nicht mehr verstanden. Das war ja schonmal ganz schön fnordig. </p>
<p>Und dann kam das hier: der Kostümverleih hatte schon zu, aber das <a href= http://www.youtube.com/watch?v=T6g3htoMEcM > Terrorpanikbegründungsvideo </a> musste noch schnell raus. Was tun? Da musste dann wohl der Terroristendarsteller schnell den Anzug seines Führungsoffiziers anziehen und das ganze schnell vor dem Vorhang des nächstgelegenen Puffs abdrehen. Man kann ja schliesslich eine eilige Terminsache wie die Bundeswahlanschlagsankündigung  nicht an solchen Kleinigkeiten wie Kostümen und Dekoration scheitern lassen!</p>
<p>Die Krönung war dann aber diese <a href= http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,649925,00.html > Spindoktor-Meisterleistung des Quartals </a>: Damit die Endlagerdebatte nicht vorzeitig versickert, wird aus einer aktenbasierten Vermutung über eine mögiche Lagerung von Asche von ein paar Gramm Gewebeproben ein &#8220;Leichenteile in der Asse&#8221;. Einfach nur großartig.</p>
<p>Oder um mal  <a href= http://blog.fefe.de/ > Fefe </a> zu channeln: Das kann man sich alles garnicht ausdenken.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vorratsdatenspeicherungsstellungnahme</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 23:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Die CCC-Stellungahme fürs Bundesverfassungsgericht zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die CCC-Stellungahme fürs Bundesverfassungsgericht zur Vorratsdatenspeicherung ist nun <a href= http://www.ccc.de/vds/VDSfinal18.pdf > online verfügbar </a>. Wir haben uns alle Mühe gegeben, die Problematik mal so anschaulich wie möglich zu beleuchten, mit Beispielen und Grafiken wie so eine Vorratsdaten-Auswertung aussieht und wie viel schlimmer das Problem in Zukunft wird. Mal hoffen, daß es was hilft, war ein ziemliches Stück Arbeit. Nochmals herzlichsten Dank an die zahlreichen Mitstreiter und Helfer!</p>
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		<title>Tagebaue und Elbtal</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 16:39:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tage war ich eine Runde im Südosten unterwegs und  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Tage war ich eine Runde im Südosten unterwegs und hab noch drei schöne Gigapans gemacht:</p>
<p><a href= http://gigapan.org/viewGigapan.php?id=26682 > Tagebau Cottbus Nord </a></p>
<p><a href= http://gigapan.org/viewGigapan.php?id=26721 > Tagebau Jäntschwalde </a></p>
<p>und nach all der Marslandschaft noch was schönes:</p>
<p><a href= http://gigapan.org/viewGigapan.php?id=26792 > Das Elbtal bei Bad Schandau </a>, aufgenommen von der Aussichtsplattform des historischen Personenaufzuges der nach oben auf den Hang führt.</p>
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		<title>Mal was anderes</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 14:06:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[Travel]]></category>

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		<description><![CDATA[Die letzte Woche habe ich im wesentlichen mit der Arbei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die letzte Woche habe ich im wesentlichen mit der Arbeit an der Stellungnahme des CCC zur Vorratsdatenspeicherung fürs Verfassungsgericht zugebracht. Wir publizieren die auch in den nächsten Tagen, sobald das Gericht zustimmt. </p>
<p>Als kleine Belohnung hab ich mir mit ein paar Freunden einen GigaPan Panorama-Robot geklickt und hab grad mal ein paar Panoramen aus dem Luftfahrtmuseum Finowfurt fertiggerechnet, wo am Wochenende die <a href= http://www.motodrone.org/ >Motodrone </a> war.</p>
<p><a href= http://gigapan.org/viewGigapan.php?id=25798 > hier ist eines </a>. Und <a href= http://gigapan.org/viewGigapan.php?id=25807 > und hier </a> und <a href= http://gigapan.org/viewGigapan.php?id=25920 > hier noch eine IL-14P </a>.</p>
<p>Update: und <a href= http://share.gigapan.org/viewGigapan.php?id=25998 > so sehen 1.08 Gigapixel aus. </a></p>
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		<title>MacBook Air overheating solved?</title>
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		<pubDate>Thu, 21 May 2009 23:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[The problem of MacBook Air first generation overheating [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>The problem of MacBook Air first generation overheating seems to be sloppy heat engineering on Apples part. After my machine started to exhibit the usual behaviour again (fan on full speed, kernel task pid 0 with 160% CPU load) I took it apart, which is surprsingly easy. You only need a very small phillips screwdriver and a bit of good thermoconductive paste or pad (available in usual PC shops). Remove the back plate and you will immediatelly see the fan and heat sink. Remove all the dust you see, especially around the fan. Then unscrew the heat sink (the black piece of metal) and carefully lift it up. Carefully remove all dust and all grey goo (the thermo-paste) from the chips and the heatsink without smearing it across the board. Replace old thermo-paste with a smaller ammount of fresh paste (or better some cut to size thermo-pads as used on modern systems). Carefully put all screws back, and make especially sure you get a tight fit between chips and heatsink. Replace back plate. Download some CPU temperature measurement tool and check your success. At first, the CPU temperature will go up to over 90°C, then the thermo-pad / paste will be &#8220;burned in&#8221; and make close contact between chip and heatsink. Temperature will lower again and afterwards things are nice and cool. At least as far as I can say after two days.</p>
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		<title>RFID madness</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 20:24:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[So Mifare Classic is  broken beyond repair . But there  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So Mifare Classic is <a href= http://www.cs.ru.nl/~petervr/papers/grvw_2009_pickpocket.pdf > broken beyond repair </a>. But there are still tens of thousands of installations out there that use it. Not a few of them for real security purposes, like protecting access to a datacenter. So what do you do as a responsible company? Update the readers and issue new RFID-tokens with real crypto to your customers? Wrong.</p>
<p>This is what customers of a major european data center found in their mail today:</p>
<p><a href="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2009/04/23042009.jpg"><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2009/04/23042009-300x225.jpg" alt="23042009" title="23042009" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-544" /></a></p>
<p><a href="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2009/04/23042009001.jpg"><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2009/04/23042009001-300x225.jpg" alt="23042009001" title="23042009001" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-545" /></a></p>
<p><a href="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2009/04/23042009002.jpg"><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2009/04/23042009002-300x225.jpg" alt="23042009002" title="23042009002" width="300" height="225" class="aligncenter size-medium wp-image-546" /></a></p>
<p>The white thing on the left is an access card containing broken Mifare crypto. You are supposed to insert that card into the shiny new RFID &#8220;skimming protector&#8221;. Essentially, it is a plastic card holder with a springed hinge and a card-sized piece of sheet metal. If you want to use the card, you click it open, so the RFID card angles away from the metal. In you pocket, the hing is closed, so the metal is near to the RFID and de-tunes the antenna, so the card can not be read. The device unfortunatelly came without any hints or marks on who is making it, so I can´t point you to a manufacturer.</p>
<p>I must say it is a ingenious way to solve a software problem (bad crypto) with hardware. But it still feels very much wrong.</p>
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		<title>Freitag früh: Aufstehn für ein freies Internet</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 08:19:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitag Vormittag machen die Internetausdrucker Erns [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag Vormittag machen die Internetausdrucker Ernst: Der erste deutsche Zensurvertrag soll unter Dach und Fach gebracht werden. Wir wollen dabei und präsent sein, wenn die größten deutschen Internetprovider händchenhaltend mit Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen den Vertrag unterzeichnen werden, mit dem sie sich ohne jegliche gesetzliche Grundlage verpflichten, unliebsame Inhalte nach Gutdünken des Bundeskriminalamtes (BKA) zu sperren und zu filtern.<br />
Die Internetanbieter werden dabei knallhart erpresst: Um nicht in einem Atemzug mit Kinderschändern erwähnt zu werden, sollen sie am offenen Verstoß gegen das Grundgesetz mitwirken. Dabei soll es vorerst nur um die Erschwerung des Zugangs zu strafbaren Inhalten gehen. Zur Erweiterung des Systems auf die Zensur beliebiger anderer Webseiten ist lediglich eine Anpassung der Filterliste notwendig.</p>
<p>Jeder weiß, dass Kindesmissbrauch mit den geplanten Geheimlisten nicht bekämpft werden kann. Auch die Verbreitung von Bildern und Filmen missbrauchter Kinder ließe sich einfacher verhindern: Ginge es ihr wirklich darum, könnte Zensursula die Betreiber der Server mit den Mitteln des Rechtsstaats belangen. Die Strafverfolgungsbehörden könnten die Anbieter und Produzenten zwar effektiv verfolgen, tun es aber nicht. Denn eine bessere Ausstattung und mehr Zusammenarbeit der Ermittler sind nicht geplant. Damit entsteht erst der angeblich rechtsfreie Raum, von dem die Internetausdrucker so gern reden. Deswegen:</p>
<p>Wer keine Lust mehr hat auf die dreisten Lügen, wer was dagegen hat, dass Zensursula mit dem BKA geheime Sperrlisten ohne jegliche Gesetzesgrundlage vereinbart, wer offenen Verfassungsbruch nicht toleriert, wer ein unzensiertes Internet genauso wichtig findet wie wir, der nimmt seinen Hund, seine Kinder und alle seine Freunde und Kollegen am Freitag, dem 17. April 2009, mit zum Reichstagsufer am S-Bahnhof Friedrichstraße in Berlin-Mitte.</p>
<p>Wir wissen, dass 9 Uhr eine Herausforderung ist, aber die Devise lautet: <b> Aufstehn für ein freies Internet! </b></p>
<p>Wann?</p>
<p>Am Freitag, den 17. April 2009<br />
Zwischen 9 Uhr und 9:30 Uhr</p>
<p>Wo?</p>
<p>Vor dem Presse- &#038; Besucherzentrum der Bundesregierung<br />
Reichstagsufer 14 | U- und S-Bhf. Berlin-Friedrichstraße<br />
<a href= http://tinyurl.com/d9d7pm> Karte </a></p>
<p>(copypasted von <a href= http://www.ccc.de/updates/2009/besucht-zensursula > hier </a>)</p>
<p>Update: jaja, mir war irgendwie der Mittwoch verlorengegangen. Wir sehn uns <strong>Freitag</strong> früh bei Zensursula.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Unabdingbar&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Apr 2009 13:07:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[... für die Lektüre derzeitiger deutscher Innenpoliti [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; für die Lektüre derzeitiger deutscher Innenpolitik-Geschehnisse ist folgendes Installationsobjekt.</p>
<p><a href="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2009/04/speigatt.jpg"><img src="http://frank.geekheim.de/wp-content/uploads/2009/04/speigatt-225x300.jpg" alt="speigatt" title="speigatt" width="225" height="300" class="aligncenter size-medium wp-image-536" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Angstunion</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Mar 2009 23:05:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[General]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich zu den aktuellen Geschehnissen un [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich zu den aktuellen Geschehnissen und der Reaktion von Medien und Politik darauf ja schweigen. Es ist alles so vorhersagbar und so weit weg von den wirklichen Problemen, die gerade gelöst werden müssen, daß mich nur noch ein Gefühl geistigen Unwohlseins ergreift, wenn ich das Gefasel lesen muss. Das intellektuelle Equivalent zum Post-McDonalds-Bauchgefühl; Kotzen wäre eine erwägenswerte Option. Was ich aber heute lesen musste war dann doch zu viel.</p>
<p>In den letzten Monaten hätte man fast das Gefühl haben können, daß die Berufspolitikerkaste so langsam im Internet-Zeitalter ankommt. Selbst Wiefelspütz ist jetzt stolz selbst einen Browser bedienen zu können. Leider war diese Beobachtung ein Irrtum. Kaum ergibt sich auch nur der Hauch einer Gelegenheit wird &#8220;das Internet&#8221; zur Inkarnation aller Übel der Gesellschaft. Selbstverständlich muss erstmal recherchiert werden, ob ein Amokläufer sich im Internet verewigt hat, und da wird dann allerorten auch gerne auf einen primitiven Fake hereingefallen, weil es passt ja einfach zu gut. Schade nur das da nicht mehr &#8220;böses Internet&#8221; war als ein paar Ballerspiele und ein bißchen Porn. Das muss dann natürlich hochgehyped werden, weil sonst passt ja das Schnittmuster nicht mehr. Und wenn das böse fiese Internet sich dann auch noch lustig macht über die fortschrittsmäßig zurückgebliebenen Regierungsgestalten, dann wird es halt zensiert und unter Kontrolle gebracht und familienfreundlich disneyfiziert. Porn gibts in Deutschland nur noch nachts und gegen Vorlage des Personalausweises. Weil das war ja früher auch so und früher war alles besser. Wer schiessen will soll gefälligst in einen ordentlichen doitschen Schützenverein gehen und richtig killen lernen, weil Ballerspiele sind einfach zu  gefährlich und müssen verboten werden.</p>
<p>Und die Online-Medien, allen vorran das ehemalige Nachrichtenmagazin aus Hamburg <a href= http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,613395,00.html > machen fröhlich mit: </a> </p>
<p><i>&#8220;Nach dem Amoklauf von Winnenden verstärkt sich die Diskussion über ein Verbot von Gewaltvideos und kinderpornografischen Angeboten im Internet.&#8221;</i></p>
<p>Lieber Spiegel, nur nochmal zum mitmeisseln weil ihr offenbar zu betriebsblind seid, um noch was mitzubekommen: was wir hier sehen ist im Kern ein klassischer Generationenkonflikt. Die uns derzeit Regierenden betrachten das 21. Jahrhundert als den Hort des Bösen. Statt Probleme zu lösen werden sie besser per Netzzensur und Verdrängung ausgeblendet. Statt massiv Geld und Energie in Bildung und Jugendförderung zu investieren, wird es zum Verbrennen in Zockerbanken geschaufelt. Und statt mal das Kind beim Namen zu nennen folgt die ach so unabhängige und neutrale Medienzunft erstmal blind hechelnd der sensationskompatiblen BKA-Kanzleramtslinie, statt selbst zu recherchieren und zu analysieren. Mit diesem Ansatz sind die Medien Teil des Problems, nicht der Lösung. Wie wäre es mal mit progressiver Meinungsbildung statt pseudo-neutralem Sau-durchs-Dorf-treiben, lieber Spiegel?</p>
<p><i>&#8220;Merkel sagte, man dürfe nicht nur mit der Freiheit des Internets argumentieren. &#8220;Ich gehöre, ehrlich gesagt, zu denen, die immer wieder überlegen: Kann man nicht doch etwas tun?&#8221;</i></p>
<p>Der Ansatz ist klar: das Internet muss gezähmt werden. Der Staat will gern die Technologien benutzen um den Bürger von der Wiege bis zur Bahre unter seine Fittiche zu nehmen, mit staatlich bereitgestellter e-mail, e-Government, Gesundheitskarte, Vorratsdatenspeicherung und Inhaltsfiltern gegen verbotene Bits. Unkontrollierte digitale Freiräume werden abgeschafft. Und wer aufmuckt, bei dem findet sich dann schon was um ihn mundtot zu machen. </p>
<p>Als ich <a href= http://frank.geekheim.de/?page_id=128 >&#8220;We lost the War Welcome to the World of Tomorrow&#8221; </a> geschrieben habe, waren einige Elemente der zukünftigen Krisen noch nicht so klar wie sie heute sind und klangen vielleicht ein bißchen weiter hergeholt als sie heute erscheinen. Das ist der Lauf der Dinge, heute sind viele Probleme offensichtlicher. Die Einsicht, die sich massiv verstärkt hat ist, daß meine Annahmen über die Motivation und die Mechanismen des Umbaus der Gesellschaft korrekt waren. </p>
<p>In einem seltenen Moment von Offenheit hat einer der Chefarchitekten des angstgetriebenen Sicherheitsstaates, der beamtete Staatssekretär im BMI August Hanning, seine Weltsicht in einem <a href=http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/intime-geraeusche-werden-geloescht/?type=98 > Interview  </a> dargelegt. (Daß das Interview ausgerechnet von &#8220;wird schon nicht so schlimm mit dem Überwachungsstaat, nun habt auch mal nicht so&#8221;-Christian Rath geführt wurde ist schon ganz schön bizarr&#8230;)</p>
<p><i> Es darf keine Bereiche geben, in denen der Staat nicht auf potenziell Tatverdächtige zugreifen kann. </i></p>
<p>Diesen Satz hätte auch der chinesische Innenminister sagen können. Oder Erich Mielke. Kombiniert mit der Grundgesetz-Allergie seines Ministers ergibt sich das Bild einer Sicherheitsdiktatur, die sich zum Ziel gesetzt hat ausschliesslich durch ihre eigene Sorgfalt und Zurückhaltung gebremst zu sein.  </p>
<p>Um es nochmal ganz klar zu sagen: <b> Ich habe keinerlei Grund darauf zu vertrauen, daß der Staat mit seinem Instrumentarium zurückhaltend und sorgfältig umgeht. </b></p>
<p>Die Vorkommnisse der jüngsten Zeit sind eine sehr deutliche Warnung, daß der Staat im Gegenteil keine Hemmungen hat, abweichende Meinungen mit grundlosen Ermittlungsverfahren und Hausdurchsuchungen (und sei es nur wegen Filesharing) mundtot zu machen und hartnäckige Störer zu schikanieren, bis sie aufgeben. Wie weit es mit der &#8220;Zurückhaltung&#8221; her ist lässt sich prima bei Käfighaltung von G8-Protestierern und den diversen Pseudo-Terrorismusverfahren konkret beobachten. </p>
<p>Die Vorbereitung auf die kommenden Krisen durch Errichtung eines allmächtigen Sicherheitsapparates mag ein natürlicher Impuls sein. Vielleicht würde ich an Hannings Stelle ähnlich agieren, angesichts von Wirtschaftskrise, Migrationsdruck und absehbarem Klimaelend. Die Abschaffung und Unterdrückung effektiver gesellschaftlicher Kontrolle des Apparates und die Stigmatisierung von abweichenden Meinungen als &#8220;Kinderporno-Schützer&#8221; und ähnliches sind jedoch durch nichts zu rechtfertigen.</p>
<p>Insofern empfinde ich Merkels Gefasel als existenzielle Bedrohung. Wenn es nur noch darum geht Vorwände und Anlässe für die Einschränkung von Informations- und Meinungsfreiheit zu suchen sind wir keine Demokratie mehr. Kinderporno-Server nicht abzuschalten, sondern sie weiterlaufen zu lassen, um damit Zensurinfrastruktur durchzusetzen ist eine aktive Handlung zur Abschaffung der demokratischen Grundprinzipien. Ein Innenminister, der das Grundgesetz und das Verfassungsgericht für lästige Störfaktoren hält, betreibt die Abschaffung der verfassungsmäßigen Ordnung. Tut mir leid, anders kann ich es langsam nicht mehr formulieren. </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wahlcomputer &#8211; das (vorläufige) Finale</title>
		<link>http://frank.geekheim.de/?p=524</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 13:28:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
				<category><![CDATA[21st century tech]]></category>
		<category><![CDATA[Politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Die meisten Leser werden es schon mitbekommen haben, da [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die meisten Leser werden es schon mitbekommen haben, das Bundesverfassungsgericht hat heute über die Zulässigkeit von Wahlcomputern <a href= http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/cs20090303_2bvc000307.html> geurteilt. </a> Wie es immer so ist mit BverfG-Urteilen, sie sind umfangreich und komplex, d.h. man kann nicht erwarten alle Facetten beim ersten Lesen am ersten Tag zu verstehen. Der klare, eindeutige Teil: NEDAP, PTB und BMI haben eine gewaltige Klatsche bekommen. Das gesamte Verfahren der geheimen Prüfungen, &#8220;geschützten Umgebungen&#8221;, Black-Box-Wahlcomputer usw. ist einmal ohne Umweg in den Orkus gewandert. Mindestens die Wahlen dieses Jahr werden mit Zettel und Stift stattfinden. Dafür hat sich der ganze  Aufwand schonmal gelohnt, auch wenn das Frühaufstehn zum Wahlbeobachten manchmal etwas hart war.</p>
<p>Der komplexere Teil des Urteils betrifft die Zukunft. Das BVerfG hat definiert, daß der Grundsatz der Öffentlichkeit bedeutet, daß jeder Wähler ohne Fachkenntnisse die Korrektheit der Stimmabgabe und Auszählung prüfen können muss. Auch wenn jetzt in der Presse ein bißchen über Paper Trail oder Wahlstift spekuliert wird, ich glaube kaum, daß solche Systeme in der Praxis durchsetzbar sind. </p>
<p>Die Gründe dafür sind vielfältig und umfangreich (siehe z.B. ausgewalzt <a href= http://aggregat7.ath.cx/files/Wahlautomatisierung.pdf > bei Pavel ab Seite 25 </a>). Das Kernproblem ist jedoch, daß jeder Wähler eine Nachzählung des Papiers verlangen können muss  und damit die Anschaffung der Wahlcomputer nicht mehr ökonomisch zu argumentieren ist. Wenn nicht jeder Wähler vorraussetzungslos ein Nachzählen verlangen kann, ist er in seinen verfassungsmäßigen Rechten beschnitten. Auf der technischen Ebene ist es nebenbei bemerkt wirklich kostspielig und knifflig, einen abstrahlungsgeschützten Drucker zu bauen, der das Wahlgeheimnis wahren kann. In den Niederlanden wurden daher entsprechende Versuche, die Elektroschrott-NEDAPs nachzurüsten aufgegeben. </p>
<p>Der Wahlstift sah auf den ersten Blick wie eine technisch gangbare Lösung für das Problem aus. Nur stellte sich im Zuge des Versuchs der Einführung in Hamburg heraus, daß die Bürgerschaft die Anschaffung des Systems nicht einmal erwägen würde, wenn die Ressourcen für eine komplette Handauszählung bereitgehalten werden müssten – was nach dem BVerfG-Urteil nun der Fall ist. Der Grund, warum wir so viel Arbeit in die Analyse des Wahlstift-Systems gesteckt haben, war ja genau die Beschränkung der Handauszählung auf ein paar Stichproben, wodurch der Wahlstift de facto zum Blackbox-Wahlcomputer wurde, was wiederum erst die erhofften ökonomischen Vorteile in Aussicht gestellt hätte. Das Problem, daß Wähler ihren eigenen Kugelschreiber mitbringen könnten um damit zu wählen (was das elektronische Ergebnis komplett unbrauchbar macht), kommt verschärfend hinzu. </p>
<p>Natürlich sehen die Fortschrittsfreunde in der Politik (die sonst bizarrerweise eher der Fraktion der Internetausdrucker angehören&#8230;) alles ganz anders und werden weiter versuchen, dem &#8220;Zeitgeist&#8221; zum Durchbruch zu verhelfen. Es bleibt also spannend und arbeitsreich. Meine leise Hoffnung, daß das Thema nach dem Urteil abgegessen ist und ich mich anderen Baustellen zuwenden kann war wohl leider illusorisch&#8230;</p>
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		<title>Schülerdatei &#8211; Datenboykott</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 20:15:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>frank</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat heute überraschend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Abgeordnetenhaus von Berlin hat heute überraschend die Einführung der Schülerdatei für Berlin beschlossen. Eigentlich sah es in der Ausschussanhörung ganz anders aus, der Thema schien soweit vom Tisch. Offenbar war aber mal wieder Verlass auf das Umfallen von SPD und Linken. Angesichts der Datenverbrechenskandale der letzten Monate ist es ganz klar nur eine Frage der Zeit, bis Datenbestände aus der Schülerdatei verloren gehen und mißbraucht werden.</p>
<p>Der derzeit sinnvollste Weg, sich zu wehren scheint mir eine sofortige Mitteilung an die Schule und den Schulträger (falls Privatschule), die eine Datenweitergabe für unsere Kinder untersagt. Da in Berlin eine Schulpflicht besteht und das Gesetz (zumindest soweit ich sehen kann) keine Sanktionen für Datenboykott vorsieht, ist das ziemlich risikoarm. Weiterhin macht es wohl Sinn andere Eltern zu informieren und die Elternvertretungen dazu zu bringen, das Problem gegenüber der Schulleitung zu thematisieren und den Datenboykott schulweit zu organisieren. </p>
<p>Als Kompromiß ist maximal denkbar, die geforderten Daten in anonymisierter Form weiterzugeben, d.h. die im Gesetz aufgeführten Daten ohne Namen und Adresse und nur mit PLZ, Geburtsmonat und Jahr zu erheben und weiterzuleiten. Ich muss gestehen, daß ich das Thema angesichts der vielen anderen Baustellen nach der Ausschußsitzung mental abgehakt hatte und grade erstmal schaun muß, ob schon wer den Widerstand organisiert. Hinweise bitte in die Comments.</p>
<p>Update: Die Humanistische Union hat die Kritikpunkte nochmal ausführlicher <a href= http://hpd.de/files/HU-StellungnahmeSchuelerdatei.pdf > dargelegt. </a></p>
<p>Update 2: der CCC ruft auch zum Datenboykott und hat ein Musterschreiben: <a href= http://www.ccc.de/updates/2009/schuelerdatei-boykott?language=de > hier </a></p>
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